Hauser nach erstem Sprint-Sieg: "Es ist verrückt"

Hauser nach erstem Sprint-Sieg: Foto: © GEPA
 

Nach dem WM-Titel im Massenstart und einem Weltcup-Erfolg im Einzel darf sich Lisa Hauser nun auch Sprint-Siegerin nennen.

Die Tirolerin feiert in Östersund über 7,5 km mit einer starken Leistung am Schießstand und in der Loipe ihren dritten Weltcupsieg und übernimmt damit auch die Führung im Gesamtweltcup - als erste Österreicherin überhaupt.

"Ich habe gar keine Worte dafür, was da alles passiert. Es ist so schön, ich genieße es gerade", sagt Hauser mit Tränen in den Augen im ORF-Interview. "Es ist verrückt für mich, einen Sprint zu gewinnen. Es war am Schießstand mit zweimal 0 perfekt und auch in der Loipe ist es sehr gut gelaufen. Ich habe gewusst, das alles zusammenpassen muss."

Für die 27-Jährige ist es der insgesamt dritte Weltcuperfolg sowie der neunte Podestplatz. Beim Auftakt in der Vorwoche am gleichen Schauplatz ist sie im Einzel über 15 km bereits Zweite geworden. "Ich hatte schon einen super Start in der Vorwoche, aber damit habe ich nicht gerechnet, das ist einfach unglaublich. So einen Start hätte ich mir nicht erträumen lassen. Dass es so aufgeht, das kann man nicht planen, das kann man sich nur wünschen."

Hauser: "Ich weiß nicht, ob ich nur glücklich oder noch nervöser sein soll"

Den ersten Sprint am Sonntag hat Hauser nach zwei Fehlschüssen noch auf Rang 21 beendet. In der Neuauflage trifft sie bei tiefen Temperaturen und leichtem Schneefall alle zehn Scheiben und ist auch in der Loipe mit der viertbesten Leistung sehr schnell unterwegs. An die Zeit der mit Nummer 31 gestarteten Tirolerin kommt in der Folge niemand mehr heran, wodurch die Vizeweltmeisterin am Samstag nicht nur als Erste in die Verfolgung starten wird, sondern auch das Gelbe Trikot der Weltcup-Führenden tragen wird.

"Ich weiß nicht, ob ich nur glücklich oder noch nervöser sein soll. Es ist unglaublich, ich bin sprachlos. Vom Gelben Trikot träumt man auch immer", erklärt Hauser

Sie will das Trikot in ihrer Lieblingsdisziplin mit viermal Schießen natürlich verteidigen, bekräftigt Hauser. In der Verfolgung rechnet sie aber damit, recht bald Gesellschaft von der laufstarken Schwedin Elvira Öberg zu bekommen. "Elvira ist hinter mir, die wird gleich mal probieren aufzuschließen. Es ist was neues für mich, als Erste vorne wegzulaufen, aber auch eine neue Herausforderung für mich", so Hauser. "Mit konstantem Schießen ist ein gutes Ergebnis möglich."

Weiteres Weltcup-Programm Östersund (SWE):

Samstag, 04.12., Verfolgung Damen, 13.00 Uhr
Samstag, 04.12., Staffel Herren, 15.10 Uhr
Sonntag, 05.12., Staffel Damen, 12.35 Uhr
Sonntag, 05.12., Verfolgung Herren, 15.15 Uhr

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