Johannes Dale gewinnt den Hochfilzen-Sprint

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Das erste Männer-Rennen der ersten von zwei Hochfilzen-Wochen im Biathlon-Weltcup bringt am Freitag den vierten norwegischen Sieger der Saison.

Johannes Dale gewinnt den Sprint über 10 km mit einem "perfekten Rennen" (fehlerfreie Schießleistung, schnellste Laufzeit) vor den Franzosen Quentin Fillon Maillet (+17,1 Sek.) und Fabien Claude (+29,0).

Für die Österreicher gibt es erneut knapp keine Top-Ten-Platzierung, mit den fehlerfreien Felix Leitner (+1:01,9) und Simon Eder (+1:08,9) aber immerhin die Ränge 12 und 13.

"Es gehen viele Emotionen durch meinen Körper. Es war fast ein perfektes Rennen", erklärte Dale im ORF-Interview.

Die Verfolgung der Männer über 12,5 km geht am Samstag ab 14:45 Uhr über die Bühne. Leitner startet zuversichtlich in diese Konkurrenz. "Das Ziel für den Sprint waren die Top 15. Gut schießen und laufen, das habe ich erfüllt."

Stimmen:

Simon Eder: „Meine körperliche Verfassung ist im Moment noch nicht ganz am Maximum, aber heute hat mich das Service-Team weit nach vorne „gewachselt“, denn ich hatte wirklich unglaublich gutes Material. Es ist ein Traum, dass es daheim so gut funktioniert hat. Es war beim Einschießen wirklich schwierig, im Rennen konnte ich meine Schussserien aber super durchziehen. Das Rennen heute hat mir richtig Spaß gemacht.“

Felix Leitner: „Der Top-15 Platz war heute unser Ziel und das haben wir erreicht. Den 12. Platz hätte ich vor dem Rennen sicher genommen und ich bin auf jeden Fall zufrieden. Ich freue mich sehr auf die Verfolgung morgen, da ist jetzt einiges möglich. Nach der guten Leistung in der Staffel in Finnland und dem Rennen heute komme ich langsam in eine Art „Wohlfühlbereich“ und jetzt gilt es, die Leistung weiter zu steigern und vielleicht schon morgen bei der Verfolgung noch zu verbessern. Dann werden wir sehen, was am Ende rauskommt. Es gibt auf jeden Fall noch Luft nach oben und Hochfilzen ist einfach meine Heimat, da bin ich immer gern.“

David Komatz: „Es war so cool heute hier zu laufen. Beim Schießen hat alles perfekt funktioniert und ich bin so froh, dass es endlich wieder einmal für eine ansprechende Platzierung gereicht hat. Der Leidensweg war doch sehr lang und darum freut es mich jetzt umso mehr, dass ich heute wieder bei der erweiterten Weltspitze dabei sein konnte.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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