ÖSV-Damen-Staffel landet in den Top 10

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Das norwegische Quartett Karoline Offigstad Knotten, Ingrid Landmark Tandrevold, Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Roeiseland ist auch beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding nicht zu schlagen.

Mit neun Nachladern und einem Vorsprung von 10,7 Sekunden jubeln die Skandinavierinnen über den vierten Sieg im vierten Rennen. Das Podest wird von Frankreich und Schweiz komplettiert.

Österreichs Staffel in der Besetzung Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer, Christina Rieder und Lisa Hauser landet mit einer Strafrunde und sechs Nachladern auf Rang acht. Der Rückstand auf Norwegen beträgt 2:05,7 Minuten.

Tolles Schlussfinish rettet Rang acht

Österreichs Startläuferin Julia Schwaiger liefert eine tolle Vorstellung ab. Die 23-Jährige trifft alle zehn Scheiben im ersten Versuch, zeigt auch in der Loipe eine starke Leistung und übergibt sich als Vierte (+11,6 Sek.) an Katharina Innerhofer.

Die laufstarke Salzburgerin übernahm in der Loipe rasch die Führung und konnte diese mit einem fehlerfreien Liegendschießen zunächst auch verteidigen. Nach einer Strafrunde im Stehendanschlag fiel Österreich zur Halbzeit des Rennens allerdings auf Rang sechs (+33 Sek.) zurück.

Christina Rieder, die dritte Salzburgerin im Bunde, benötigte insgesamt drei Zusatzpatronen und büßte in der Loipe viel Zeit ein. So ging Schlussläuferin Lisa Hauser bereits mit 1:41,2 Minuten Rückstand, als Zwölfte, ins Rennen. Mit einer makellosen Schießleistung gelang der Tirolerin noch der Sprung auf Rang acht.

Stimmen:

Julia Schwaiger: "Am Anfang habe ich echt schauen müssen, dass ich mitkomme, aber ich habe mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Liegend habe ich einen super Rhythmus erwischt, auch die Stehendserie habe ich ruhig und konzentriert abgearbeitet. Es freut mich natürlich, dass es so aufgegangen ist. Auch die Schlussrunde war passabel. Für mich sicher ein perfektes Rennen."

Katharina Innerhofer: "Was soll ich sagen? Ich habe etwas Wut im Bauch. Leider ist mir schon wieder eine Strafrunde passiert. Das ist einfach ärgerlich. Läuferisch war es wieder sehr gut und das Material top. Auch das Liegendschießen war perfekt. Es nützt nichts, jetzt heißt es weiterkämpfen und schauen, dass ich stehend wieder einmal alle reinbringe."

Christina Rieder: "Das Schießen war leider nicht so gut. Liegend habe ich gleich die erste Scheibe verfehlt, das sollte eigentlich nicht passieren. Auch in der Loipe habe ich heute ziemlich kämpfen müssen."

Lisa Hauser: "Es war ein gutes Rennen. In der ersten Runde habe ich sehr viel investiert, in der zweiten bin ich dann hinter der Russin geblieben, um Kraft für die Schlussrunde zu sparen. Das Schießen war mit null-null natürlich perfekt. Ricco (Groß) hat vor dem Rennen gesagt ich soll voll riskieren. Zum Glück ist es aufgegangen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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