Innerhofer im Oberhof-Massenstart Top 10

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Biathletin Katharina Innerhofer schafft mit Platz zehn im Massenstart-Rennen in Oberhof ihr bisher bestes Ergebnis in dieser Disziplin.

Die Salzburgerin verzeichnet bei äußerst schwierigen Schießbedingungen aufgrund von Wind und Nebel sieben Fehlschüsse. Mit einem beherzten vierten Schießen (1 Fehler) schiebt sich Innerhofer vom 23 nach vorne.

"Das war eine richtige Achterbahn der Gefühle", sagt Innerhofer nach turbulentem Rennverlauf mit zahlreichen Strafrunden im 30er-Feld. "Die Schlussrunde war ein harter Kampf, aber mit dem Top-Ten-Platz bin ich sehr zufrieden."

Den Sieg holt sich die 37-jährige Finnin Kaisa Mäkäräinenk, die nur ein Mal in die Strafrunde muss, klar vor den beiden Norwegerinnen und Tiril Eckhoff (4/+30,2) Marte Olsbu Röiseland (3/+35) .

Lisa Hauser hatte in Thüringen nach einer Erkrankung gefehlt. Ab Mittwoch in Ruhpolding sollte die Tirolerin aber wieder mit dabei sein.

Eder verpasst Top Ten knapp

Bei den Herren landet Simon Eder als bester Österreicher auf Rang elf. Der Salzburger leistet sich drei Schießfehler und kommt mit 1:08,4 Minuten Rückstand ins Ziel. Julian Eberhard wird nach fünf Fehlern 14. (+1:13,3) und Felix Leitner kommt nicht über Rang 28 (8/+3:45,1) hinaus.

Den Sieg holt sich nach zwei Fehlern Martin Fourcade 20,1 Sekunden vor dem Deutschen Arndt Peiffer (3F) sowie seinem Landsmann Simon Desthieux (3/+20,3).

Der Franzose sichert sich in Abwesenheit von Saisondominator Johannes Thingnes Bö seinen dritten Saisonerfolg. Mit seinem 75. Einzeltriumph übernahm Fourcade von Boe, der im Jänner eine Baby-Pause einlegt, die Führung im Gesamtweltcup.

Eder: "Es geht läuferisch bergauf"

Simon Eder sagt: "Wichtig ist, dass es läuferisch weiterhin bergauf geht. Natürlich wäre heute viel drinnen gewesen, aber bei diesem Wind muss man mit drei Fehlern auch zufrieden sein. Leider waren die Fehler echt knapp, mit Platz elf kann ich aber gut leben."

Julian Eberhard meint: "Das war von den äußeren Bedingungen her ein richtig schwieriges Rennen. Ich bin gut reingekommen und habe versucht meine Positionen im Vorderfeld zu halten. Das hat bis zum letzten Schießen gut funktioniert, wo ich gleich mit einem Fehler angefangen habe. Dadurch ist es schwierig geworden. Ich habe mich dann durchgekämpft und noch ein paar Positionen verloren. Es wäre schön gewesen heute, ich hätte sogar ganz vorne ankommen können. Jetzt ist es Platz 14. Aber so ist Biathlon."

Das nächste Rennen findet bereits am Donnerstag in Ruhpolding statt, in Bayern wird voraussichtlich auch der in Oberhof nach Bandscheibenproblemen fehlende Dominik Landertinger wieder mit dabei sein.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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