Potapova bei WTA-500-Turnier in erster Runde out
Im mexikanischen Merida ist der Widerstand nach dem Verlust des ersten Satzes gebrochen.
Anastasia Potapova verpasst den Einzug in die zweite Runde des WTA-500-Turniers in Merida.
In der Hauptstadt des mexikanischen Bundestaates Yutacan unterliegt die gebürtige Russin der Kolumbianerin Emiliana Arango in zwei Sätzen 6:7 (0), 2:6.
Für Arango ist es der erste Sieg im Kalender-Jahr 2026 überhaupt, die Nummer 59 der Welt erreichte im Vorjahr das Finale in Merida.
Potapova muss sich hingegen auch in ihrem zweiten Duell mit der Südamerikanerin geschlagen geben, 2023 setzte es in Guadalajara ebenfalls eine Niederlage in zwei Sätzen.
Wilder Schlagabtausch
Der Start in die Partie gelingt Österreichs Nummer zwei, Potapova nimmt Arango direkt den Aufschlag ab und geht 2:0 in Führung. Danach reißt der Faden, vier Games in Folge drehen den ersten Satz vorerst zugunsten der Kolumbianerin.
Danach entwickelt sich ein wilder Schlagabtausch. Potapova gelingt ein Break zum 3:4, Arango kontert sofort zum 3:5. Doch die 24-Jährige lässt nicht locker, schafft das Rebreak zum 4:5 und gleicht auch zum 5:5 aus.
Folglich geht es ins Tiebreak, in dem die Nummer 91 der Welt chancenlos ist und keinen einzigen Punkt macht.
Kurzes Aufbäumen im zweiten Satz
Ihr erstes Aufschlagspiel im zweiten Durchgang gibt Potapova zu Null ab, holt sich das Game mit einem Break aber wieder zurück - nur um gleich wieder den Aufschlag zu verlieren.
Damit ist der Bann gebrochen, Arango schafft bei 3:1 ein weiteres Break und macht mit dem siebten Matchball den Sack schließlich auch zu.
Im Live-Ranking macht Potapova trotzdem vier Plätze gut und liegt vorübergehend an 87. Stelle. Ihren nächsten Auftritt hat die ehemalige Nummer 21 der Weltrangliste beim WTA-Masters in Indian Wells.