Trotz einer 3:6, 3:6-Niederlage bei sengender Hitze zog Pirchers Trainer Hannes König positive Schlüsse: "Anna hat durch ihren Erstrundensieg fünf Weltranglistenpunkte gesammelt und kann nun bei fast allen 15.000-Dollar-Turnieren starten."
König sah in der Niederlage auch einen wichtigen Lernprozess: "Kan hat Anna in kritischen Momenten immer wieder neue Herausforderungen gestellt. Diese Erfahrungen wird Anna im Training verarbeiten und davon profitieren."
Kan, die einst als großes Talent im Juniorenbereich galt, unter anderem im Wimbledon-Doppelfinale stand, wurde durch Verletzungen in ihrer Karriere wiederholt zurückgeworfen.
Grabher hat mit Amstetten eine Rechnung offen
Auch Julia Grabher, die gestern verletzungsbedingt absagen musste, stattete Amstetten einen Besuch ab. Sie betonte, dass sie hofft, das Antreten in Amstetten im nächsten Jahr nachholen zu können.
"Das Turnier in Amstetten ist unglaublich professionell organisiert. Auf jeden Fall wie ein höherrangiges WTA-Turnier. Außerdem habe ich mit Amstetten noch eine Rechnung offen. Als Juniorin habe ich bei der Spring Bowl hier im Finale verloren."
Ihre Absage sei kein Grund zur Sorge: "Ich war in den letzten Tagen nicht ganz fit. Da ich beim US Open mit Protected Ranking im Hauptbewerb stehe, durfte ich nichts riskieren."