Djokovic stürmt ins Halbfinale von Wimbledon

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Der Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger Novak Djokovic stürmt am Mittwoch in beeindruckender Manier ins Halbfinale des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon.

Der serbische Superstar schießt den Belgier David Goffin nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit mit 6:4, 6:0, 6:2 vom Center Court.

Djokovic bekommt es nun am Freitag im Kampf um einen neuerlichen Platz im Endspiel mit dem Gewinner der Begegnung Guido Pella (ARG/26) gegen Roberto Bautista Agut (ESP/23) zu tun.

"Er hat sehr gut angefangen und das Spiel von der Grundlinie diktiert. Das Match hätte in eine andere Richtung gehen können, wenn ich den ersten Satz verloren hätte. Da war er größtenteils der bessere Spieler. Im zweiten und dritten Satz habe ich mein bestes Tennis gespielt, immer wieder die richtigen Schläge ausgepackt. Damit bin ich sehr zufrieden", analysierte Djokovic.

Djokovic nur im ersten Satz gefordert

Nur bis zum Gewinn des ersten Satzes musste Djokovic gegen den Finalisten von Halle hart schuften. Anfangs zwang der flinke Belgier den Weltranglistenführenden in begeisternde Ballwechsel und sicherte sich das erste Break zum 4:3.

Dann überrollte der 15-fache Grand-Slam-Sieger, der 2011, 2014, 2015 und 2018 in Wimbledon triumphiert hat, seinen 28-jährigen Kontrahenten, machte zehn Games in Folge und legte damit den Grundstein für den Sieg. Djokovic hat damit weiter in den vergangenen zwölf Monaten nur ein Match (French-Open-Halbfinale gegen Dominic Thiem) auf Grand-Slam-Ebene verloren.

"Ich hatte ein sehr hartes Match in der dritten Runde gegen Hubert Hurkacz. Abgesehen davon habe ich immer ohne Satzverlust gewonnen und gut gespielt. Das ist genau, was ich wollte und hoffentlich geht es auf diese Art im Semifinale weiter", sagte der Serbe.

Gegen Bautista Agut hat Djokovic mit 7:3-Siegen im Head-to-Head zwar die Nase vorne, die einzigen beiden Duelle 2019 - in Doha und Miami auf Hartplatz - gingen aber an den Spanier. "Er ist sehr konstant was seine Schläge betrifft, sein Tennis in diesem Turnier ist von sehr hoher Qualität", hat der Australian-Open-Gewinner großen Respekt.

Bautista Agut behielt im ersten Wimbledon-Viertelfinale zweier Nicht-Top-20-Spieler seit 2013 die Oberhand. Er profitierte dabei auch davon, dass Pella bis zum Viertelfinale sechs Stunden länger auf dem Platz gestanden war. Die Halbfinalteilnahme kam für den Spanier überraschend. "Ich hatte eigentlich geplant mit meinen Freunden jetzt in Ibiza zu sein, die sind alle dort. Weiter hier in London zu sein, ist aber noch besser", sagte Bautista Agut.

Jetzt will er auch noch bis am Sonntag bleiben, wenn das Finale über die Bühne geht. Dafür muss am Freitag noch die Hürde Djokovic genommen werden. "Ich habe gegen ihn schon richtig gute Spiele gehabt. Er ist der Titelverteidiger und liebt es, auf Rasen zu spielen. Ich fühle mich heuer aber auch sehr wohl auf Rasen. Es wird ein tolles Match", meinte Bautista Agut.

Textquelle: © LAOLA1.at

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