Sport mit Tradition - die Geschichte des Tennis

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Unverändert gehört Tennis zu den beliebtesten Sportarten, die regelmäßig im Fernsehen ausgestrahlt werden und ein Millionenpublikum begeistern.

Mittlerweile blickt der Sport auf mehrere Jahrhunderte zurück, die von zahlreichen Veränderungen und Weiterentwicklungen gezeichnet sind.

Von dem wahrscheinlichen Ursprung in nordfranzösischen Klöstern des Hochmittelalters bis zu dem olympischen Debüt 1896 in Athen gab es in der Geschichte des Tennis sogar mehrere Verbote, die allerdings den weltweiten Siegeszug nicht aufhalten konnten.

Die Anfänge im 13. Jahrhundert

Nach den historischen Dokumenten wurde der Tennissport vermutlich von Mönchen in nordfranzösischen Klosterhöfen im 13. Jahrhundert erfunden. Das Interesse an dem Spiel verbreitete sich über ganz Frankreich sowie Flandern und erreichte schließlich England und Schottland. Seinerzeit wurde eine mit Wolle, Sand oder anderem Material gefüllte Lederkugel mit der flachen Hand zum Mitspieler geschlagen. Feste Regeln gab es zunächst nicht. Die nachfolgenden Jahrzehnte verbreitete sich das Spiel auch bei den Adeligen und Bürgern, die zunehmend ein Schrägdach als Anspielfläche an der Mauer des Spielplatzes anbrachten. Seinerzeit konnte noch nicht erahnt werden, welchen Stellenwert der Sport in der Zukunft erlangen sollte. Gleiches gilt für die technologischen Entwicklungen, die damals nicht zu erwarten waren. Unter anderem Runden in einem Online Casino lagen jenseits der Vorstellungskraft der ersten Tennisspieler. Während diese nach einem Spiel zur Entspannung einen Wein tranken, werden heutzutage verschiedene Spielautomaten auf dem Smartphone genutzt, um einen ereignisreichen Tag abzuschließen.

Das erste Tennisturnier der Geschichte in Brügge

Die ersten Schläger wurden im Jahre 1495 erwähnt. "Racketts" mit hölzernen Schlagflächen wurden alten Abbildungen zu Folge seit dem 16. Jahrhundert benutzt. Die Geräusche in der Nähe von Kirchen störten den Gottesdienst und damit zunehmend die Geistlichkeit. Einige Aristokraten pflegten Bedenken, da oftmals hohe Summen auf den Sieg eines Spielers gesetzt wurden und die Wettbereitschaft zunahm. Die wohlhabenden Bürger Flanderns ließen sich allerdings nicht beirren und gründeten im Jahr 1405 die ersten Tennisclubs. Das erste Tennisturnier der Geschichte fand 1464 in Brügge statt. Währenddessen wurden in Frankreich und England verdächtige "Umtriebe" der Bürgerlichen streng bestraft. Tennis entwickelte sich im 16. und 17. Jahrhundert zu einem Volkssport, der angesichts der Verbote von wohlhabenden Bauern und Studenten eher im Verborgenen betrieben wurde. In den Schlössern und Städten entstanden die ersten offenen oder überdachten Tennisplätze.

Der Aufschwung nach den ersten beiden Weltkriegen

Da die Tennisspiele zunehmend für andere Glücksspiele nahe der Spielfläche und diverse Betrügereien genutzt wurden, wurden die Ballhäuser zunehmend zu Theatern und Ballsälen umgebaut. Das Tennisspiel wurde während der Zeit der Französischen Revolution von 1789 bis 1799 sogar verboten. Im Juli 1877 entstand das bis heute übliche Tennis bei den ersten Meisterschaften in Wimbledon (London). Hierbei handelte es sich um das erste große Rasentennisturnier, dessen Regeln großenteils den heutigen entsprachen. Der erste offizielle Dachverband, die "Lawn Tennis Association", wurde im Jahre 1888 in England gegründet. 1896 gab Tennis in Athen sein olympisches Debüt. Während der ersten beiden Weltkriege kam der Tennissport in vielen Ländern nahezu völlig zum Erliegen. In den Folgejahren wurden zerstörte Tennisplätze wieder neu errichtet, erste Turniere organisiert und neue Tennisclubs gegründet. Diesmal hielten Verbote die Entwicklungen nicht auf und so wuchs die Begeisterung für Tennis unaufhörlich bis zum heutigen Verbreitungsstand weiter. Ob Novak Djokovic bei den Australian Open oder der hobbymäßige Spieler auf dem lokalen Tennisplatz, der Sport ist heutzutage auch keiner bestimmten Bevölkerungsgruppe vorenthalten.

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