Die Generali Open in Kitzbühel 2026 enden mit einer Überraschung!
Der Franzose Quentin Halys holt sich im Finale gegen den topgesetzten Alexander Bublik seinen allerersten ATP-Titel. Es ist in der Historie des Turniers in der Gamsstadt der erste französische Einzelsieg.
Halys, vor dem Finale die Nummer 83 der Weltrangliste, setzt sich im Endspiel des Sandplatz-Events gegen den Kasachen nach 93 Minuten mit 6:4, 7:6(6) durch. Bublik bleibt seine Titelverteidigung in der Gamsstadt damit verwehrt.
Halys: Kitzbühel "für immer in meinem Herzen"
"Ich bin so glücklich. Ich habe heute ein tolles Match gespielt und Sascha ist ein so toller Spieler. Ich hoffe, ihr habt es auch genossen", sagt Halys, der sich im Ranking auf Platz 51 katapultiert.
"Der erste ATP-Titel wird für immer in meinem Herzen bleiben. Die Atmosphäre hier ist so toll, wir sehen uns sicher nächstes Jahr wieder", verspricht er.
Auch Bubliks Mätzchen nutzen nichts
Halys hatte den Kasachen auch in der Vorwoche in Gstaad, allerdings weit knapper, in drei Sätzen geschlagen. In Kitzbühel nutzten auch diverse Mätzchen von Bublik im zweiten Satz nichts, um den Franzosen aus dem Konzept zu bringen.
Halys war vor allem mit dem Aufschlag dominant, schlug 17 Asse und musste keinen einzigen Breakball abwehren. Er nahm Bublik im ersten Satz zum 6:4 das Service ab.
Im zweiten Durchgang ging es ohne Serviceverlust ins Tiebreak, in dem Bublik zunächst 2:0 führte und später bei 6:5 einen Satzball nicht nutzen konnte. Halys hingegen verwertete gleich Matchball Nummer eins.