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Topstars ziehen locker in dritte Melbourne-Runde ein
Die Weltelite des Tennissports hat bei den Australian Open bislang keine Probleme. Die Top-Gesetzten ziehen souverän in die dritte Runde ein.
Die Topstars der Australian Open in Melbourne erreichten am Mittwoch mühelos die Runde der letzten 32.
Carlos Alcaraz besiegte den Deutschen Yannick Hanfmann nach 2:44 Stunden 7:6(4),6:3,6:2, Aryna Sabalenka blieb gegen die Chinesin Bai Zhuoxuan beim 6:3,6:1 ungefährdet.
Problemlos weiter kam auch die als Nummer 3 gesetzte Amerikanerin Coco Gauff beim 6:2,6:2 über die Serbin Olga Danilovic. Der als Nummer 3 gesetzte Deutsche Alexander Zverev musste über vier Sätze gehen.
Alcaraz der Chef am Platz
Alcaraz hatte im ersten Satz etwas Mühe. "Ich habe den Ball nicht so gut gefühlt zu Beginn. Nach dem ersten Satz habe ich besser gespielt", gestand der Spanier.
Mit dem im ersten Satz von ihm gespielten hohen Tempo kam Hanfmann besser zurecht, als danach, als Alcaraz die Taktik änderte und auch mit der Geschwindigkeit variierte.
Danach war Alcaraz der Chef auf dem Platz. Der Weltranglisten-Erste möchte im Melbourne Park seinen Karriere-Grand-Slam komplettieren. Gelingt es ihm, hätte er am rechten Bein einen Platz für ein Tattoo gleich neben jenem von Wimbledon vorgesehen, verriet er auf Eurosport Barbara Schett-Eagle.
Zverev musste Schmerztablette schlucken
Zverev würde sich hingegen endlich seinen ersten Major-Titel wünschen. Der Vorjahresfinalist von Melbourne stand bisher drei Mal in einem Grand-Slam-Endspiel. Gegen den Franzosen Alexandre Muller setzte er sich nach 3:04 Stunden 6:3,4:6,6:3,6:4 durch.
"Er hat unglaubliches Tennis gespielt. Ich bin froh, dass ich in vier Sätzen durch bin", sagte Zverev, der Anfang des vierten Durchgangs einen Schreckmoment hatte. Er sei mit dem linken Fuß in "Überstreckung" gegangen und nahm nach Begutachtung durch den Physio dann eine Schmerztablette.
"Ich glaube, dass alles okay sein wird", erklärte der Deutsche im Hinblick auf sein nächstes Match gegen den Briten Cameron Norrie. Sein schnelleres Spiel nach dem Zwischenfall erklärte er aber mit den angenehmeren Bedingungen unter geschlossenem Dach nach halbstündiger Regenpause. "Es war doch sehr windig davor." Bei Hallenbedingungen konnte er besser aufschlagen und auch seine Vorhand funktionierte besser.
Medvedev mit etwas Mühe
Etwas Mühe hatte der dreifache Melbourne-Finalist Daniil Medwedew, der den ersten Satz gegen den Franzosen Quentin Halys 6:7(9) abgeben musste. Danach wurde es noch ein sicherer 6:3,6:4,6:2-Sieg. "Ich habe in Brisbane viel besser gespielt", stellte Medwedew fest.
Er hatte das Warm-up-Turnier gewonnen. "Zum ersten Mal seit einiger Zeit stehe ich in einer dritten Grand-Slam-Runde, das fühlt sich gut an", gestand der US-Open-Sieger 2021. Im Vorjahr feierte er bei allen vier Majors nur einen Sieg.
Sabalenka mit kurzem "Hänger"
Auch Sabalenka, die in der dritten Runde am Freitag auf Österreichs Nummer 1, Anastasia Potapova, trifft, hatte in Satz eins einen kleinen Hänger. Bei einer 5:0-Führung gab sie plötzlich drei Games in Folge ab. Danach machte Bai aber nur noch ein Spiel.
Die Spielerin aus Belarus lässt sich von einem guten Head-to-Head, gegen Potapova führt sie 2:0, nicht beeindrucken. "Ich fokussiere mich nie auf die Vergangenheit. Es ist immer ein neuer Kampf, jede Spielerin verbessert sich. Und wenn du gegen eine Nummer eins spielst, hast du nichts zu verlieren", weiß Sabalenka.
Jubel gab es auch bei den türkischen Fans, denn Zeynep Sonmez erreichte unter ohrenbetäubendem Lärm gegen die Ungarin Anna Bondar mit 6:2,6:4 die dritte Runde. Apropos Fans: Diese stürmen die Australian Open, allein 103.720 Zuschauer kamen am vierten Tag, seit Beginn des Hauptbewerbes sind es schon über 400.000.