Thiem gibt nach Rio-Aus Entwarnung

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Entwarnung bei Dominic Thiem: Trotz des überraschenden Viertelfinal-Ausscheidens beim ATP-500-Turnier in Rio de Janeiro gegen den italienischen Qualifikanten Gianluca Mager zerstreute der Niederösterreicher die Befürchtungen vieler Fans, dass er körperliche Probleme hätte.

"Grundsätzlich ist alles okay", beruhigte Thiem, der aber nicht abstreiten wollte, dass die Australian Open ihren Tribut gefordert haben. "Natürlich ist ein Grand-Slam-Turnier immer sehr hart und ermüdend."

Thiem unterlag in Melbourne erst im Endspiel dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic knapp in fünf Sätzen. Während in Australien auf Hartplatz gespielt wurde, absolvierte der Lichtenwörther in Rio sein erstes Sandplatz-Turnier seit Kitzbühel im Juli des vergangenen Jahres.

"Definitiv nicht mein bestes Tennis"

Die Rückkehr auf seinen Lieblingsbelag nach so langer Zeit gestaltete sich dementsprechend schwierig. "Ich habe diese Woche definitiv nicht mein bestes Tennis gespielt, auch nicht in den ersten beiden Runden. Aber da habe ich mich irgendwie noch rausgekämpft", erklärte Thiem, der sich in der Vergangenheit schon öfters nach einem schwachen Start bis zum Turniersieg spielte.

"Diese Woche war das leider nicht so, deswegen hat er es wirklich verdient, heute zu gewinnen. Ich war nicht in der Lage, mein Level zu steigern und das hat er ausgenutzt."

Taktikwechsel brachte keinen Erfolg

Auch der Regenabbruch am Freitag beim Stand von 6:7 (4), 1:2 und 15:15 bei Aufschlag Mager brachte nicht die erhoffte Kehrtwende. Daran änderte auch eine veränderte Taktik im Vergleich zum Vortag nichts.

Thiem ging gegen Mager am Samstag deutlich offensiver ans Werk: "Ich musste nach gestern etwas ändern. Ich hatte nicht genug Power in meinen Schlägen. Ich habe versucht, aggressiver zu spielen, mehr Serve-Volley, mehr Slices. Aber das hat nicht funktioniert."

Thiem nun nach Los Angeles

Für Thiem geht es nun zu einem Vorbereitungsblock nach Los Angeles, er lässt ja den Heim-Davis-Cup in Premstätten Anfang März aus.

Seine nächsten Turniere stehen im März bei den Masters-1000-Events in Indian Wells, wo er Titelverteidiger ist, und in Miami an. Der am Samstag mit einem Sieg über Mager möglich gewesene Aufstieg zur Nummer 3 der Welt wird nun erst am 2. März stattfinden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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