So denkt Thiem über sein Horror-Los

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Die Auslosung der ATP Finals in London beschert ÖTV-Star Dominic Thiem mit Novak Djokovic, Roger Federer und Matteo Berrettini eine schwierige Gruppe. (Mehr dazu>>>)

Der Lichtenwörther, der am Dienstag in Wien bei der Buchpräsentation des Sportjounalisten Peter Moizi ("Trikots der Helden") zu Gast war, zeigt sich von seinem Los beeindruckt. "Das ist eine absolute Hammergruppe. Wenn man bei den elitären acht Spielern sagen kann, dass sich zwei noch ein bisserl herausheben, dann sind es definitiv Djokovic und Federer", so Thiem.

Nach der erfolgreichen Saison steckt der Wien- und Kitzbühel-Sieger sein Ziel dennoch hoch.

Federer, gegen den Thiem am Sonntag sein viertes "Masters" eröffnen wird, hebt sich heraus, "weil er in der Halle unfassbar spielt". "Und Djokovic auch aufgrund wie souverän er in (Paris-)Bercy gewonnen hat", erläutert Thiem am Dienstag. "Deswegen ist das sicher eine ganz, ganz schwere Aufgabe. Aber mein Ziel bleibt gleich, das Halbfinale und ich werde alles geben, dass ich das erreiche."

Der Niederösterreicher, der in diesem Jahr erstmals schon fünf Turniere gewonnen hat, reist am Mittwoch zuversichtlich nach London: "Ich gehe sicher in der besten Form, die ich bis jetzt in der (Saison-)Phase gehabt habe, in das Turnier. Ich spiele sehr gut, fühle mich körperlich sehr gut."

Halbfinale als Ziel

Zudem ist seine Herangehensweise 2019 doch anders als zuvor, versichert er. "In den ersten zwei Jahren und letztes Jahr vielleicht auch ein bisserl, war ich schon sehr glücklich, dass ich dabei bin und hab dann dort nicht mehr so viel auf die Ergebnisse geschaut. Das ist dieses Jahr definitiv anders", verspricht Thiem und führt fort: "Ich will unbedingt das Ziel erreichen, ins Halbfinale zu kommen, und wäre schon enttäuscht, wenns nicht klappt."

Dennoch müsse er aber auch sagen: "Wenn es ein bisserl unglücklich läuft, kann es passieren, dass ich drei sehr gute Partien spiele und alle drei verliere und sang- und klanglos ausscheide." Alle Spieler sind aus seiner Sicht "unglaublich", alle Matches könnten eng werden und in ein paar Punkten entschieden werden. "Deshalb wird auch ein bisserl Glück nötig sein."

Textquelle: © LAOLA1.at

Kehrt Michael Blauensteiner im Winter zur Austria zurück?

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare