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NEWS
Sinner triumphiert im letzten Kracher 2025 gegen Alcaraz
Der Italiener zwingt im Endspiel der ATP Finals vor eigenem Publikum den Weltranglisten-Ersten in die Knie.
Jannik Sinner schreibt am Sonntag in Turin erneut Tennis-Geschichte!
Der Südtiroler verteidigt seinen Titel bei den ATP Finals mit einem 7:6(4), 7:5-Triumph über seinen großen Rivalen Carlos Alcaraz – getragen von einer begeisterten italienischen Heimkulisse.
Zwei Giganten – eine Saison der Superlative
Die Nummer 1 und 2 der Welt dominierten die Saison 2025 nach Belieben: 13 Titel, alle vier Grand Slams, ein episches Dauerrennen um die Spitze.
Dass das Tennisjahr auch mit dem Endspiel bei den ATP Finals zu Ende geht, war fast schon vorgegeben.
Unter dem Scheinwerferlicht der Inalpi Arena liefert Sinner von der ersten bis zur letzten Rallye Tennis am Limit. Der 24-Jährige feuert von der Grundlinie mit brutaler Präzision, streut aber auch kunstvolle Punkte ein – inklusive mehrerer Lobs, die die Arena zum Beben bringen.
Seinen größten Test besteht er bei 5:6 im ersten Satz: Satzball Alcaraz – doch Sinner reagiert mit stoischer Coolness und serviert sich in den Tie-Break. Zwei fantastische Lobs bringen das Dach der Halle endgültig zum Abheben, ehe er seinen ersten Satzball nutzt.
Mit seinem 2:15-Stunden-Sieg reiht sich Sinner in eine elitäre Liste ein: Nur John McEnroe und Boris Becker gewinnen mehrfach die ATP Finals auf heimischem Boden.
Alcaraz mit Kampfgeist
Der Start in Satz zwei sorgt kurz für Schockmomente: Alcaraz wird zum ersten Spieler des Turniers, der Sinner den Aufschlag abnimmt. Der Italiener wackelt kurz, hilft mit zwei Doppelfehlern selbst mit – doch die Antwort folgt prompt.
Bei Breakball "rahmt" Sinner einen Return – der Ball fällt ins Feld. Das Publikum explodiert. Mit einem perfekten Stopp gleicht er zum 3:3 aus. Ab diesem Moment übernimmt er wieder die Kontrolle, serviert stärker, attackiert mutiger und holt sich das entscheidende Break zum 6:5. Minuten später ist die Titelverteidigung perfekt.
31 Indoor-Siege in Serie
Sinner baut seine unglaubliche Indoor-Siegesserie auf 31 Matches aus. Seine letzte Niederlage unter dem Dach datiert aus dem Finale 2023 – ebenfalls in Turin – gegen Novak Djokovic.
Seither gewann er die Turniere in Rotterdam, Wien, Paris und zweimal bei den ATP Finals und führte Italien zu zwei Davis-Cup-Triumphen.
Mit dem diesjährigen Finals-Run bleibt er bei seinen letzten beiden Auftritten 10-0 und streift das höchste Preisgeld der Turniergeschichte ein: 5.071.000 Dollar. Ohne einen einzigen Satzverlust. Zudem steigt seine Siegrate bei diesem Event auf 88,2 Prozent – ein neuer Allzeitrekord vor Ilie Nastase.
Das große Duell unserer Zeit
Auch wenn Alcaraz mit seinem 3-0-Gruppensieg bereits am Donnerstag die Jahresend-Nummer-1 fixiert und das US-Open-Finale im September gewonnen hat: Sinner schickt vor der Off-Season ein mächtiges Statement.
Im Head-to-Head liegt der Italiener nun 6:10 zurück – aber Siege in Wimbledon und Turin zeigen: Die großen Schlachten dieses Tennis-Zeitalters tragen Sinner und Alcaraz aus.