Der dreimalige Weltmeister Sagan war nach einem vermeintlichen Foul im Ziel der 4. Etappe der vergangenen Tour de France aus dem Rennen genommen worden. Unmittelbar vor der Anhörung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS wurde die Entscheidung revidiert und der Slowake von der UCI reingewaschen.
Die neuen Video-Schiedsrichter sollen nicht nur bei Sprint-Entscheidungen zum Einsatz kommen. Bei Irregularitäten auch während des Rennens sollen sie nach dem Zeitungsbericht sofort reagieren und Sanktionen aussprechen können.
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UCI will Video-Schiedsrichter für Radsport
Nach dem Fußball will nun auch der Radsport auf Video-Schiedsrichter setzen.
Der Weltverband UCI will in der kommenden Saison vier Experten bei den großen Rundfahrten Giro d'Italia, Tour de France und Vuelta a Espana sowie den wichtigsten Klassikern einsetzen.
Diese Video-Schiedsrichter aus Frankreich, Spanien, Italien und Belgien sollen dann strittige Situationen bewerten und gegebenenfalls Sanktionen aussprechen dürfen.
Die Maßnahme gilt als Konsequenz rund um Peter Sagans Tour-Ausschluss 2017.