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Doppel-Olympiasieger Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race

Felix Großschartner findet sich unter den Top-50 wieder.

Doppel-Olympiasieger Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race Foto: © GETTY

Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat einen starken Start in die Ardennen-Woche hingelegt und zum ersten Mal das Amstel Gold Race gewonnen.

In Abwesenheit von Rad-Superstar Tadej Pogacar siegte der Belgier vom Red-Bull-Team nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im Sprint gegen Vorjahressieger Mattias Skjelmose aus Dänemark.

Dritter wurde der Franzose Benoit Cosnefroy, UAE-Teamkollege von Felix Großschartner. Letzterer kam mit 2:55 Min. Rückstand als 49. an.

"Ist der schönste Sieg in dieser Saison"

Beim Ritt über 33 giftige Anstiege fiel die Entscheidung erst im direkten Duell. Dieses Mal ließ sich Evenepoel aber nicht wie im Vorjahr von Skjelmose düpieren. Der Däne hatte 2025 überraschend im Zielsprint gegen den Zeitfahr-Weltmeister sowie Pogacar triumphiert.

"Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe das Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im letzten Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich", sagte Evenepoel und fügte hinzu: "Das ist der schönste Sieg in dieser Saison. Das Rennen steht knapp unter den Monumenten."

Duell mit Pogacar in Lüttich

Damit zeigte sich Evenepoel bestens gerüstet für das nächste Duell mit Pogacar am kommenden Sonntag beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich.

In den vergangenen fünf Jahren hatten die beiden Topstars das Rennen dominiert. Zweimal gewann Evenepoel (2022, 2023), dreimal Pogacar (2021, 2024, 2025). Zuvor wird Evenepoel wahrscheinlich noch beim Flèche Wallonne starten, Pogacar verzichtet auf den Halbklassiker.

Lange Zeit war der Italiener Marco Frigo an der Spitze gefahren - erst in einer Ausreißergruppe, dann alleine. 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er von den Favoriten eingeholt und kurz darauf abgehängt.

Überschattet wurde das Rennen von einigen Stürzen. Davon betroffen waren unter anderem der zweifache Paris-Nizza-Sieger Matteo Jorgenson aus den USA und der Tour-Siebente Kevin Vauquelin aus Frankreich.

Das Frauen-Rennen gewann die Spanierin Paula Blasi (UAE) nach 4:02:15 Stunden mit fast einer halben Minute Vorsprung auf die Verfolgerinnen. Mona Mitterwallner (Human Powered Health) landete mit 5:59 Minuten Rückstand an der 48. Stelle.

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