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Französischer Olympiasieger muss sich vor Gericht verantworten

Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Schwimmer.

Französischer Olympiasieger muss sich vor Gericht verantworten Foto: © GETTY

Der französische Schwimm-Olympiasieger Yannick Agnel muss sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung der damals 13-jährigen Tochter seines Ex-Trainers vor Gericht verantworten.

Das Berufungsgericht in Colmar wies einen Einspruch des 33-Jährigen gegen seine Anklage zurück, berichtete die Zeitung "Les Dernières Nouvelles d'Alsace". Der Verhandlungstermin ist noch offen. Für Agnel gilt die Unschuldsvermutung.

Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft bestätigt, dass Anklage gegen den ehemaligen Sportler erhoben wurde. Darüber berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur AP.

Karriereende vor zehn Jahren

Zu den vorgeworfenen Taten soll es 2016 unter anderem in Mulhouse gekommen sein, wo der Schwimmer trainierte. Er war damals 24 und die Tochter seines Trainers 13. Sie erstattete 2021 Anzeige. Agnel bestritt, Druck auf das Mädchen ausgeübt zu haben.

Agnel hatte sich 2016 aus dem Leistungssport verabschiedet. Er wurde 2012 in London Olympiasieger über 200 Meter Kraul und mit der französischen Staffel über 4 x 100 Meter. Diesen Doppel-Erfolg wiederholte Agnel bei der WM 2013.

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