"Schlimmster und bester Wettkampf zugleich"
Dabei verläuft der Start in den Bewerb alles andere als gut. Weißhaidinger beginnt mit einem ungültigen Versuch und einem Wurf auf 58,29. Im dritten Durchgang verbessert er den ÖLV-Rekord auf 68,57 und legt im fünften noch etwas auf knapp 69 drauf.
Weißhaidinger siegt vor dem deutschen 2016-Olympiasieger Christoph Harting (66,76) und dessen Landsmann Martin Wierig (65,18) und ist nun Dritter der Jahresweltbestenliste.
"Das war heute mein schlimmster und mein bester Wettkampf zugleich. In den ersten beiden Versuchen hat es mir beide Male den Diskus aus der Hand geschlagen, ich konnte mir nicht ganz erklären, wieso. Aber dann habe ich mich auf die wichtigsten Elemente unseres Techniktrainings konzentriert und dann ging es fast von alleine", meint Weißhaidinger erleichtert.