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ÖHB-Männer wollen vor finaler EM-Vorbereitung: "Hype auslösen"

Bei der Endrunde wartet eine Hammergruppe, davor geht es für Österreich in einem Vier-Nationen-Turnier gegen den EM-Titelverteidiger.

ÖHB-Männer wollen vor finaler EM-Vorbereitung: "Hype auslösen" Foto: © GEPA

Österreichs Handball-Männer stehen bei der am 15. Jänner beginnenden EM einmal mehr vor einer großen Herausforderung.

"Wir wollen wieder einen Hype auslösen wie vor zwei Jahren", betonte Flügel-Routinier Sebastian Frimmel bei einem Pressetermin am Mittwoch in Wien.

Bevor es gegen Granden wie Deutschland und Spanien geht, wartet auf die ÖHB-Auswahl aber noch von Freitag bis Sonntag das Vier-Nationen-Turnier in Paris.

Gegen französische Startruppe

Am Freitag (21:10 Uhr/live ORF Sport +) wartet das Spiel gegen Gastgeber und EM-Titelverteidiger Frankreich. Die Partie um Platz drei bzw. das Finale gegen Island oder Slowenien, die beide ebenfalls bei der Endrunde vertreten sind, steigen am Sonntag.

Die knappe 29:30-Niederlage im Dienstag-Test gegen Tschechien habe gezeigt, "dass wir durchaus noch arbeiten müssen", betonte Sportdirektor Patrick Fölser.

Denn die Herausforderung bei der EM in Dänemark/Norwegen/Schweden könnte größer kaum sein, der Plan aber auch nicht klarer: "Das Ziel ist natürlich die Hauptrunde", erklärte ÖHB-Generalsekretär Bernd Rabenseifner.

Man will an EM 2024 anknüpfen

"Ich würde mich freuen, wenn Handball vorangehen würde", meinte Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt, die sich 2026 zahlreiche rot-weiß-rote Sport-Erfolge erhofft, und ein signiertes Teamdress überreicht bekam.

Am Dienstag kommender Woche hebt man Richtung Herning in Dänemark ab, wo zwei Tage danach die Auftaktpartie gegen Deutschland steigt. Weitere Gegner in Gruppe A sind Spanien (17. Jänner) und Serbien (19. Jänner).

Zumindest Platz zwei ist zum Weiterkommen in die Hauptrunde nötig. "Es ist die mit Abstand schwerste Gruppe", sagte Kapitän Mykola Bilyk, der so wie Frimmel auf ähnlich starke Vorstellungen wie bei der EM 2024 hofft. Damals setzte man sich in einer Vorrundengruppe mit u.a. Spanien und Kroatien durch.

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