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Spanier gewinnt Gösser Open - Lotschak rutscht im Finale zurück

21-jähriger Steirer wird nach Traumstart bester Österreicher und bester Amateur. Der Sieg geht an den 22-jährigen Spanier Alejandro Rodriguez Andreu.

Spanier gewinnt Gösser Open - Lotschak rutscht im Finale zurück Foto: © GEPA

Jakob Lotschak verpasst bei den mit 49.700 Euro dotierten Gösser Open im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz seinen ersten Turniererfolg auf der Alps Tour.

Der als Führender in die Finalrunde gestartete Steirer spielt am Schlusstag eine 71 (-1) und rutscht mit dem Gesamtscore von 204 Schlägen (-12) noch auf den geteilten siebenten Platz zurück.

Den Sieg holt sich nach einem "echten Krimi" mit einer 66er-Runde (-6) und insgesamt 201 Schlägen (-15) der Spanier Alejandro Rodriguez Andreu.

Lotschak mit Traumstart

Lotschak ist nach einem bärenstarken Start in den Finaltag mit vier Birdies auf den ersten sechs Löchern schon auf dem besten Weg, sein Heimturnier zu gewinnen.

Doch mit einem Bogey auf dem Par 4 der 10. Spielbahn geht es für den Murhof-Amateur auf dem Leaderboard plötzlich in die falsche Richtung. Mit zwei weiteren Schlagverlusten auf den Löchern 15 und 16 ist Lotschaks Siegchance endgültig dahin.

Mit Platz 7 sichert sich der 21-Jährige am Ende aber immerhin die Wertung bester Österreicher und bester Amateur.

"Ich habe mega gut angefangen, das war ein Traumstart. Ich habe Schüsse zur Fahne gehaut, die eigentlich gar nicht auf die Fahne geplant waren. Am Beginn hat mir wirklich alles in die Karten gespielt", sagt Lotschak.

Fanunterstützung beeindruckte Youngster

"Die zweiten neun Löcher waren dann eher so dahergespielt. Vom Tee war ich dann auch öfters links, das hat mir auch nicht gerade die Tür zu Birdie-Chancen geöffnet. Ich bin aber trotzdem sehr stolz auf mich, dass ich das drei Tage lang so gut durchgezogen habe. Dazu war heute die Atmosphäre unfassbar. Ich habe es voll aufgesaugt, dass so viele Leute mitgegangen sind", zeigt sich Lotschak von der Fanunterstützung angetan.

Bleier mit turbulenter Schlussrunde

Als zweitbester Österreicher landet Christoph Bleier mit 207 Schlägen (-9) auf Platz 14. Der Oberösterreicher spielt am Samstag eine "kunterbunte" 66er-Runde (-6), in der von zwei Eagles bis zu einem Triplebogey alles dabei war.

"Das war heute wirklich eine sehr turbulente Runde. In Summe war es ein solides Turnier – für ein wirklich gutes habe ich mir aber zu viele Fehler geleistet", zieht Bleier Bilanz.

Der Salzburger Amateur Alexander Zyla (211/-5) belegt in der Endabrechnung Rang 37. Der Niederösterreicher Daniel Hebenstreit (214/-2), der als vierter heimischer Spieler den Cut geschafft hatte, reiht sich an der 48. Stelle ein.

Der Kampf um den Sieg bei der 34. Auflage der Gösser Open spitzt sich im Finish dramatisch zu.

Andreu siegt dank Birdie auf der 18

Nachdem sich Alejandro Rodriguez Andreu mit Birdies auf den Bahnen 13 und 14 in eine gute Position bringt, fixiert der Spanier mit einem Birdie am Schlussloch seinen Premieren-Triumph auf der Alps Tour, für den er mit einem Siegerscheck in Höhe von 7.200 Euro belohnt wird.

"Ich hatte zuletzt eine harte Zeit, deshalb fühlt sich dieser Erfolg unglaublich gut an. Mit einem Birdie-Putt aus sieben Metern ein Turnier zu gewinnen, passiert nicht oft. Dass ich meinen ersten Sieg auf der Alps Tour ausgerechnet hier bei den Gösser Open feiern darf, macht mich sehr stolz“, jubelt der 22-jährige Rodriguez Andreu.

Trio mit einem Schlag Rückstand

Mit einem Schlag Rückstand teilen sich die Italiener Andrea Romano und Filippo Grossi sowie der Franzose Augustin Hole (je 202/-14) Rang zwei.

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