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Interwetten Open: Filip Mruzek jubelt über 1. Tour-Titel

Tscheche triumphiert im GC Schladming-Dachstein einen Schlag vor dem Südafrikaner Albertse. Der Kärntner Moritz Russling wird bester Österreicher.

Interwetten Open: Filip Mruzek jubelt über 1. Tour-Titel Foto: © GEPA

Der 34-jährige Mruzek (im Bild mit seiner Frau) fühlt sich in Österreich wohl.

Nach der Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten im Mai 2025 erobert er nun eine Liga höher den ersten Titel auf der "hotelplaner Tour".

Filip Mruzek (65-65-63-65) zeigt im Ennstal eine starke Vorstellung und muss an den vier verregneten und kühlen Tagen insgesamt gerade einmal fünf Bogeys notieren.

Mit 258 Schlägen (-18) verweist er auf dem Par-69-Kurs den Südafrikaner Louis Albertse (62-68-65-64) um einen Stroke auf Platz zwei (-17).

Zwei Engländer teilen sich Platz drei

Platz drei (-16) teilen sich die beiden Engländer Bradley Bawden und Ryan Brooks.

Mruzek meint bei der Siegerehrung überglücklich: "Für mich bedeutet dieser Erfolg sehr viel. Ich habe acht Jahre hart gearbeitet, um einmal bei dieser Tour ganz oben zu stehen. Dafür habe ich Vieles probiert, habe meinen Schwung verändert und an meiner Fitness gearbeitet, jetzt bin ich dafür belohnt worden."

48.000 Euro, Platz 8 im Race to Mallorca

Für den Sieg bei der Interwetten Open kassiert der viermalige Gewinner der Czech Open (2014, 18, 21, 24) einen Scheck in der Höhe von 48.000 Euro.

In der hotelplaner-Tour-Jahreswertung "Race to Mallorca" verbessert sich Mruzek um 66 Plätze und rangiert nach seinem Sieg auf dem 8. Zwischenrang.

Österreichs Bester Lukas Nemecz verpasste in Schladming den Cut um einen Schlag und fällt im "Race" um fünf Plätze auf den 45. Zwischenrang zurück.

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Wittmann Senior und Junior (l.) gratulieren dem Sieger
Foto: ©GEPA

Russling zeigt mit Rang 24 auf

Österreichs Fahne bei dem mit 300.000 Euro dotierten Event hält ein 23-jähriger Kärntner hoch. Moritz Russling (68-65-67-67) belegt mit neun Schlägen Rückstand auf den Sieger den geteilten 24. Endrang.

Nach seinen fünf Birdies und drei Bogeys am Schlusstag meint der Pro des GC Seltenheim-Klagenfurt: "Am Anfang war der Wurm drinnen, ich habe zwei Bogeys hintereinander ausgefasst. Da habe ich die Greens nicht gut gelesen und das Tempo falsch dosiert. Danach ist es sehr gut gelaufen. Mein großes Ziel für Schladming war es, hier den Cut zu schaffen, das Endergebnis mit neun unter Par kann ich durchaus unterschreiben", erklärt Russling.

Schweighofer froh über 2. Schladming-Finale in Folge

Der zweite Österreicher im Finale (11 heimische Spieler verpassten den Cut) belegt den 58. Endrang.

Der 22-jährige Oberösterreicher Florian Schweighofer (67-67-73-67) meint: "Ich bin heute etwas wackelig gestartet, habe aber später sehr gut in mein Spiel hineingefunden, solide Putts und das Resultat heimgespielt."

Der GC Donau-Pro zeigt sich zufrieden: "Letztes Jahr habe ich den Cut geschafft und heuer wieder, wenn man zweimal auf der hotelplanner Tour den Cut schafft, bringt das für einen jungen Spieler einiges an Selbstvertrauen."

Wittmann Senior und Junior sind voll des Lobes

Franz Wittmann Junior als Geschäftsführer des GC Schladming-Dachstein zieht trotz der schwierigen Bedingungen eine positive Bilanz: "Wir haben uns gemeinsam mit unserer Mannschaft wieder bemüht, den Aktiven beste Bedingungen zu bieten. Es war neuerlich eine Herausforderung Österreichs zweitgrößtes Golfturnier auszurichten. Das Greenkeeper-Team ist sowohl von den Tour-Verantwortlichen als auch von den Spielern besonders gelobt worden."

Lob gab es auch vom Betreiber der Golf-Anlage Ex-ÖGV-Präsident Franz Wittmann Senior: "Es hat sich aus heimischer Sicht wieder einmal bestätigt, dass solche Turniere wichtig sind, um dem Nachwuchs eine Chance zu geben, eine internationale Karriere in Angriff zu nehmen. Außerdem bin ich natürlich stolz auf meinen Sohn Franz, der es wieder geschafft hat, die Interwetten Open 2026 souverän über die Runden zu bringen."

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