Touchdown Tuesday: Das Ende einer Ära

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Und da sind wir auch schon wieder - ein letztes Mal.

Die NFL-Ergebnisse sind euch allen freilich bekannt, doch die größte und teuerste Profiliga der Welt hat viele Stories zu erzählen.

Wie gewohnt widmet sich LAOLA1 den Auffälligkeiten des Spieltages - ein letztes Mal.

Wer ist Winner? Wer ist Loser? Wer oder was war awesome? Wer oder was war awful? Wer sorgte noch für Aufsehen?

Das ist/war der Touchdown Tuesday - die Endzone von LAOLA1 - Episode 1 (and only) in der Saison 2018:

Gewinner gab es viele am ersten Spieltag der NFL-Saison 2018 - genauer gesagt 15. Aber manche haben am Opening Weekend besonders gewonnen. Welcher Sieg stach besonders hervor? Auch wiederum einige, aber wir haben uns dafür entschieden, die Rückkehr von Aaron Rodgers und den Comeback-Sieg der Packers gegen die Chicago Bears stellvertretend zu würdigen. Schließlich war es eine doppelte Rückkehr nach doppelter Verletzung (vergangene Saison und in diesem Spiel). Die Packers lagen zu Beginn des vierten Viertels noch 3:20 zurück, dann kam Rodgers wieder auf das Feld und machte - wie heißt es so schön? - sein "Aaron Rodgers thing". 2:13 Minuten vor Schluss war es Randall Cobb, der nach Pass von Rodgers für 75 Yards den Sieg sicherte. Was für ein Auftakt der 100. Packers-Saison im Hexenkessel namens Lambeau Field. Bleibt zu hoffen, dass Rodgers' Kniebeschwerden nicht für weitere Probleme sorgen und wir den Großmeister wieder eine komplette Saison am Spielfeld zaubern sehen.

Okay, wer nächstes Jahr auf eine Niederlage der Saints zu Saisonbeginn wettet, hat sehr gute Chancen, zu gewinnen. Denn seit 2014 verliert New Orleans zumindest die ersten zwei Spiele. Ob das auch in dieser Saison so sein wird, wird sich erst am kommenden Sonntag weisen, wenn die Saints gegen die Browns spielen. Aber bleiben wir noch bei diesem Wochenende: 48 Punkte vom Backup-QB der Tampa Bay Buccaneers zu bekommen ist schon ein ziemlicher Fehlstart in die Saison. Die eigenen 40 (Drew Brees, spiel' noch lange weiter!) machen natürlich Hoffnung, aber die Secondary der Saints - im Vorfeld der Saison eigentlich weiter vorne gesehen - wurde weichgeklopft wie ein Schnitzel am Sonntag. Und nicht von einem zukünftigen Hall of Famer, sondern von Ryan Fitzpatrick, der zugegeben ab und an "Fitzmagic" sein kann, aber sicherlich kein Elite-QB ist. Absolut enttäuschender Start für die Saints, die hoffen, ähnlich wie 2017 die Lehren daraus zu ziehen und letztlich in den Playoffs zu landen. Das Potenzial hätten sie dazu, in jedem Fall auf dem Papier. Was zur Partie noch festzuhalten ist: 88 Punkte sind so viele wie noch nie in der Super-Bowl-Ära in einer Partie am ersten Spieltag.

Wie fängt man eine NFL-Saison am besten an? Richtig, mit einem Touchdown für 91 Yards bei der allerersten Ballberührung überhaupt. Stellvertretend für die mehr als nur saubere Performance der Kansas City Chiefs rund um Jung-QB Patrick Mahomes (netter Arm, oder?) bei den Los Angeles Chargers sei Tyreek Hills Punt Return zum Einstieg genannt. Der Speedster sorgte wenig später auch noch für einen Touchdown für 58 Yards nach Zuspiel von Mahomes. Am Ende standen 3 TDs zu Buche - überhaupt ist Hill einer der wenigen, der das StubHub-Center für NFL-Zwecke liebt. Zwei Mal hat er dort gespielt und bereits 246 Yards erzielt. Damit ist er Fünfter in der Stadion-Wertung (seit 2017), der Rest der Top 9 sind logischerweise alle Chargers. Was für ein Start in die Saison - im wahrsten Sinne des Wortes.

Bills oder Lions? Machen wir einen Deal: Wir bringen hier die Lions und unten die Bills. Passt! Also es gab einige Niederlagen, die am Opening Day den Kopf schütteln ließen, aber was unter anderem die Detroit Lions letztlich zu Hause gegen die New York Jets mit sich machen ließen, war dann so richtig unglaublich zum Kopfschütteln. Beim Debüt von Head Coach Matt Patricia, der wie alle anderen neuen Cheftrainer in der Liga sein erstes Spiel verlor, starteten die Gastgeber zwar per Pick 6 ins Spiel, doch schnell war klar, dass es eines der wenigen Highlights an diesem Abend sein würde. Vor allem die zweite Hälfte war dermaßen destaströs. Drei zugelassene Touchdowns binnen 2:36 Minuten tun einem Defensiv-Guru wie Patricia (vor allem gegen die Jets) weh. Am Ende gingen die gezeichneten Lions-Fans nach Hause, während die Jets-Anhänger sich hinter ihren Spielern versammelten und ihr klassisches "J-E-T-S, JETS, JETS, JETS!" skandierten. Matthew Stafford warf vier Interceptions, Matt Cassel eine. Die Defense ließ 48 (!) Punkte zu - so viele hatten die Jets auswärts noch nie erzielt. Es gab klarere Niederlagen an diesem Wochenende, aber diese war sehr "Oh Boy"-esk.

Zwar musste sich Shaquem Griffin mit seinen Seahawks bei den Broncos geschlagen geben, aber der 23-Jährige war an diesem Opening Weekend einer der größten Gewinner überhaupt. Als erster Spieler mit nur einer Hand gab der Linebacker sein Debüt. Seine linke war ihm nach einem Geburtsschaden amputiert worden - dennoch verwirklichte Griffin seinen Traum und war am ersten Spieltag sogar ein Starter. Dem nicht genug, stand mit ihm auch sein Bruder Shaquill Griffin auf dem Feld. Besonders stolz zeigte sich freilich die Mutter, die nach dem Aufwärmen ihre beide Söhne in die Arme nahm. Der bewegende Moment auf VIDEO:

Spätestens jetzt sollte jedem Leser, der zumindest einmal den Touchdown Tuesday konsumiert hat, klar sein: Da hat's was. Warum in aller Welt gibt Herr Altmann, formally known as Kollege Altmann, seinen Platz an der Sonne an mich ab? Ist es die Belohnung dafür, dass ich ihn in zahlreichen Fantasy-Duellen einfach habe gewinnen lassen? Sicher auch, aber eigentlich ist es so: Gentleman Altmann, formally known as Herr Altmann, lässt mir hier und heute ausnahmsweise den Vortritt, weil es unser allerletzter Touchdown Tuesday ist. Eine berufliche Veränderung meinerseits beendet diese Ära. Und wenn ich an dieser Stelle ein digitales "Ohhhhhhhhhhhhhh" zu vernehmen glaube, so muss das nicht sein. Denn wie bei guten Serien ist es nach sechs Staffeln durchaus okay, einen Schlussstrich zu ziehen. Alles begann mit "The Awesome and the Awful" im Jahr 2011, aus dem sich ein Jahr später glücklicherweise der "TT" entwickelte und in weiterer Folge ein Format, an dem Redakteure und User getreu dem Motto "Together we make Football" gleichermaßen ihren Anteil hatten. Wenn wir rein von der Regular Season ausgehen und die "Touchdown Mondays" mitzählen, ist dies nun die 103. und letzte Ausgabe. Mit allen "Playoff Mondays" und allen Extras kommen wir auf zirka 130 Ausgaben. So viele Spiele haben die Cleveland Browns in Folge nicht mehr gewonnen. Deswegen: DANKE an euch treuen TT-Leser, DANKE für's Mitwirken und euer Feedback, DANKE für die überaus gelungene Überraschung namens User-TT - und natürlich allen voran DANKE an Peter Altmann, der Football lebt wie kaum ein anderer in diesem Land. Aber über uns allen steht dieser fantastische Sport und dem widmen wir uns auch in der letzten Ausgabe wie gewohnt ausführlich...

Denn wie geil ging das denn schon wieder los? Sehr geil, um meine eigenen Fragen ein letztes Mal selbst zu beantworten. Alleine dieser Sonntag schrieb schon wieder so viele Geschichten. Nicht Baker Mayfield, sondern Denzel Ward war mit zwei Interceptions der Rookie-Star bei Clevelands Remis gegen Pittsburgh, das sich nach zwei Jahren ohne Sieg wie einer anfühlte (obwohl man bei sechs erzwungenen Turnover eine Partie schon auch mal gewinnen kann - auch gegen Bell-lose Steelers). Was für ein Season Opener von Patrick Mahomes, der Kansas City mit vier TD-Pässen zu einem Statement-Sieg in der AFC West gegen die Chargers führte, die Bucs-Fans erfreuten sich an "Fitzmagic" in New Orleans, Andrew Luck ist zurück, Saquon Barkley setzte seine erste Duftmarke, die Dolphins und Titans spielten mit 7 Stunden und acht Minuten das längste Spiel der NFL-Geschichte seit 1970. Die Niners verloren zwar ihre Partie bei den wenig überraschend starken Vikings, sie zeigten aber in einigen Phasen, dass mit ihnen heuer zu rechnen sein wird und das ist auch gut so, das hat sich die Niners Nation nach einigen mageren Jahren verdient. Von den Ravens will ich unbedingt noch Balti-more sehen, aber unabhängig vom Auftreten der Gäste aus Buffalo, sah das schon wie eine sehr gute Team-Leistung aus - vor allem was die Defensive betrifft. Da wünsche ich "04gruenp", dem (zurecht) kritischen Geist des TT und engagierten NFL-Experten innerhalb der Community, eine schöne Saison. Wie auch Aaron Rodgers, der zum Auftakt der 100. Packers-Saison zeigte, warum er zwei Mal MVP dieser Liga wurde und einer der besten seiner Zunft ist (und das trotz Khalil Mack gegenüber). Long story short: Willkommen zurück NFL, bleib' so sportlich, wie du bist!

Was haben Brett Favre, Jameis Winston und Sam Darnold gemeinsam? Richtig, sie warfen alle bei ihrem allersten Play in der NFL einen Pick 6. Einen schlimmeren Start kann es für einen QB in seiner NFL-Karriere natürlich nicht geben. Aber was haben auch alle gemeinsam? Sie haben sich erfangen. Freilich auf unterschiedlichen Ebenen. Favre wurde zum Hall of Famer, Winston hat seine Qualitäten zumindest teilweise schon unter Beweis gestellt und Darnold kam noch in seinem allerersten Spiel zurück. Das spricht für ihn und seine Qualitäten - auch mental, was im größten (Medien-)Markt der USA ganz entscheidend ist. Sein erstes Spiel mit 31 oder mehr Punkten zu gewinnen, das gelang zuletzt einem gewissen Tom Brady beim QB-Debüt. Es war aber erst ein Spiel, jedoch ein guter Start. Noch besser für die Jets: Nicht nur Offense, sondern auch Defense (unter anderem war der erste Defensive-TD seit 2013 dabei) und Special Teams zeigten auf. 48 Punkte gegen den langjährigen Patriots-Defensiv-Experten Matt Patricia bei dessen Lions-Debüt sind freilich speziell und sprechen auch für Head Coach Todd Bowles. Doch bereits der nächste Sonntag (Heimspiel gegen Miami) wird zeigen, was der Sieg wirklich wert war.

Wow, die Saints-Defense aufzustellen war mal ein ordentllicher Griff ins Klo. Du kannst ja Spiele verlieren. Du kannst sie auch zu Hause verlieren. Aber du kannst nicht 48 Punkte kassieren und zwar von einer Offense, die von einem Backup angeführt wird. "Fitzmagic" hat manchmal seine Momente, aber insgesamt 48 Punkte sind einfach - pfuh. Schwer in Worte zu fassen. Die Saints haben zum fünften Mal in Folge ihr Auftaktspiel verloren. Aber gut, wenn uns die vergangene Saison eines gelehrt hat, dann: Die Saints brauchen etwas Zeit, um auf die Siegerstraße zu finden, aber dann können sie dort auch eine Weile bleiben. An der Offense, die ohne Mark Ingram 40 Punkte erzielte, sollte es mit Drew Brees sowieso nicht scheitern. Und dass diese Defense einfach mehr kann, darauf können wir uns hoffentlich alle einigen. Im Draft zogen die Saints Marcus Davenport in der ersten Runde überraschend an 14. Sein Debüt endete mit einem Tackle. Wie alles bei de Saints: ausbaufähig. Zu guter Letzt sei noch meinerseits festgehalten: Ich wünsche mir, dass Drew Brees noch einmal einen weiten Playoff-Run hinlegt. Es ist einfach zu schön, ihm beim Arbeiten zuzusehen.

Wenn sich Geschichte wiederholt - und das bereits beim allerersten Spiel. Die Philadelphia Eagles setzen sich im Kickoff-Game dieser Saison gegen die Atlanta Falcons zu Hause durch. Wie schon in der Postseason der vergangenen Saison. Wir erinnern uns an 15:10 in den Divisional Playoffs im Jänner. Dieses Mal war es ein 18:12. Der jeweils letzte Spielzug? Richtg: Matt Ryan sucht (mal mehr, mal weniger) Julio Jones in der Endzone, findet ihn zwei Mal, doch die Falcons bleiben beide Male ohne Touchdown und verlieren damit beide Male in Philadelphia. Dort zu verlieren ist auch aktuell keine Schande, aber das Problem ist, dass Ryan und Jones seit zwei Jahren in der Red Zone einfach überhaupt nicht mehr klicken. Inklusive Playoffs bejubelten die beiden in der Red Zone bei 20 Versuchen nur einmal einen Touchdown. Das ist für ein Team, das heuer den Super-Bowl-Fluch (kein Team spielte bislang das Endspiel im eigenen Stadion) brechen will, einfach zu wenig.

Jon Gruden (Oakland Raiders), Pat Shurmur (New York Giants), Matt Nagy (Chicago Bears), Steve Wilks (Arizona Cardinals), Frank Reich (Indianapolis Colts), Matt Patricia (Detroit Lions) und Mike Vrabel (Tennessee Titans) - alle sieben neuen Head Coaches in der NFL verloren ihre Auftaktpartien. 2001 verloren etwa sechs Head Coaches bei ihrem jeweiligen Debüt. 2018 verloren manche auf enttäuschendere Weise, manche auf unglückliche Weise. Vrabel musste etwa im Marathon-Match gegen die Dolphins am Ende mit Mariota, Lewan und Delanie Walker, der für längere Zeit ausfallen wird, gleich drei Stars unter den Startern vorgeben. Patricia hat ebenso viel Arbeit vor sich wie Wilks, denn die Cardinals-Performance gegen gute Redskins machte auch alles andere als Hoffnung. Aber wie schon mehrmals angedeutet, war das erst die erste Woche. Nach einem Viertel der Saison lässt sich wohl erstmals ein halbwegs brauchbares Bild zeichnen. Es gibt aber natürlich schon jetzt viel Raum für Verbesserungen. 39 Interceptions wurden etwa am ersten Spieltag geworfen, so viele wie seit 15 Jahren zum Auftakt nicht mehr. Ich freue mich schon auf die Weiter-Entwicklung.

Ganz ehrlich, mir blutet das Herz. Aber das erläutere ich weiter unten noch einmal. Irgendwie ist es auch strange, einen (letzten) Touchdown Tuesday zu Week 1 zu schreiben, wo so vieles noch zu unklar ist, wo so vieles gar nicht mehr als ein erster Eindruck, als eine erste Tendenz sein kann. Und trotzdem hoffe ich, dass ihr versteht, dass wir UNBEDINGT noch einmal einen Touchdown Tuesday produzieren wollten. Wir wollten nicht einfach kommentarlos gehen, nicht ohne uns gebührend zu verabschieden und uns vor allem gebührend zu bedanken. Ich werde meine Touchdown-Tuesday-Karriere weiter unten mit einigen Gedanken zu diesem Thema beenden und werde selbstverständlich weiter in irgendeiner Art und Weise (ich weiß nur noch nicht genau in welcher) bemüht sein, über meine geliebte NFL zu berichten. Denn es gibt viel zu berichten. Nur mal - komplett wahllos und spontan - einige Dinge, die ich gerne mit euch und mit (Noch-)Kollegen Kastler in den kommenden Jahren diskutiert hätte:

Spielt Tom Brady tatsächlich bis 45 und mit wie vielen Ringen hört er auf? Wie lange bleibt Aaron Rodgers die geilste Rampensau der Sport-Welt? Schaffen die Cleveland Browns einen echten Sieg, bevor die NASA den Mars besiedelt? Wie entwickelt sich diese megaspannende QB-Generation des Drafts 2017? Wie entwickelt sich diese genauso megaspannende QB-Generation des Drafts 2018? Finden die Chargers in Los Angeles einen Fan - wenigstens einen einzigen? Wie stehen die Wettquoten in Las Vegas, dass Jon Gruden jemals einen Fuß in diese Stadt setzt? Bleibt Jeff Fisher der schlechteste Coach dieses Jahrzehnts? Finden die Detroit Lions jemals einen Running Back? Interceptet Richard Sherman Russell Wilson? Wird aus den notorischen Losern aus Philadelphia eine Dynastie? Welche Franchise ohne Super-Bowl-Triumph bricht als nächstes den Bann (Minnesota?)? Spielen die Dallas Cowboys jemals wieder eine Super Bowl? Wie ist das Wetter in Miami? Wird aus Herrn Kastler noch vor meiner Pensionierung ein ernstzunehmender Fantasy-Konkurrent und finde ich vielleicht doch irgendwann Aufnahme in seine mysteriösen Fantasy-Ligen, die er angeblich immer gewinnt, in denen ich aber nie mitspielen darf? Finde ich bis zu meiner Pensionierung jemals wieder einen derart kongenialen NFL-Kumpanen wie Kollegen Kastler?

Hach...!

Kollege Kastler hat schon umrissen, wie geil Week 1 war, und diesmal war es das wirklich. Da war schon einiges an Drama drinnen. Schwer zu entscheiden, aber meine Top-3-Highlights: 3.) Die Mahomes-Hill-Show für die Kansas City Chiefs - das war in jeglicher Hinsicht fett, mit den Chargers gegen keinen Jausengegner und vor allem kein Zufall. Dieser Mahomes is for real. 2.) Tampa Bay. W-H-A-T?!?!? Also mit vielem hätte ich gerechnet, aber damit? New Orleans war einer meiner klarsten Siegertipps des Wochenendes und auch meine - kläglich gescheiterte - Wahl bei NFL-Survivor und dann reichen ihnen zu Hause 40 Punkte nicht. Gut, dass die Bucs ein paar gute Spieler haben, ist nichts Neues, vor allem die Anspielstationen sind tauglich. Aber sie werden es doch nicht tatsächlich dann auf die Reihe bringen, wenn niemand damit rechnet? Mal abwarten. 1.) Aaron Rodgers vs. Khalil Mack. Gut, über die Heldentat von Rodgers muss ich nichts schreiben, die steht für sich. Zum Mack-Trade möchte ich aber sehr wohl etwas loswerden. Dass man die Chicago Bears beglückwünschen kann, hat er bei seinem Debüt ja "halbwegs ordentlich" angedeutet. Ist solch ein Difference Maker auf dem Markt, muss man zuschlagen - vor allem wenn man ein Team mit einem Quarterback in seinem Rookie Contract ist. Diese im Vergleich zu den derzeit in aller Regelmäßigkeit rausgeschleuderten Monster-Deals für Quarterbacks werden dank ihrer vergleichsweise niedrigen Dotierung zu einem immer größeren Vorteil, da die Salary Cap durchaus brauchbar steigt. Seattle hat die längste Zeit von einem billigen Russell Wilson profitiert. Philadelphia (Carson Wentz) hat den Kader brauchbar verstärkt, sobald man wusste, dass man den richtigen QB-Jungstar hat und ist ja bekanntlich nicht ganz schlecht damit gefahren. Die Los Angeles Rams gehen gerade so richtig "All-in", so lange Jared Goff noch günstig ist. Die Bears glauben an Mitch Trubisky, haben bereits am Free-Agents-Markt investiert und gehen mit Mack nun ebenfalls "All-in". Das ist ein Move, der sich nicht erst in drei Jahren bezahlt machen darf. Ich war lange ein Befürworter dessen, ein Team hauptsächlich via Draft zu bauen und rücke nicht vollinhaltlich davon ab - ohne diese Basis ist es schwer. Aber Dinge ändern sich und es gilt, sich diesen Gegenbenheiten geschickt anzupassen. Leider gab es zwischenzeitlich ein paar im Schitt ziemlich schlechte QB-Jahrgänge - jene mit den E.J. Manuels, Geno Smiths, Blake Bortles', Johnny Manziels dieser Welt, die alles sind, nur keine angehenden QB-Superstars, wie sie einige Teams in den letzten Drafts gefunden haben könnten. Deshalb hat dieser Trend vielleicht etwas verspätet mehr Aufmerksamkeit bekommen. Eine der Ausnahmen stellt wohl ein gewisser Derek Carr (Draft 2014) dar. Der spielte bis vor kurzem mit Mack bei den Oakland Raiders. Um eines klarzustellen: Nie hätte ich Mack an Raiders-Stelle ziehen lassen, aber mir fehlt auch nicht jedes Verständnis, dass man nicht einen riesigen Teil der Salary Cap in nur zwei Spieler (Carr/Mack) binden will. Deshalb: Den QB-Jungstar ausnutzen, so lange er noch billig ist!

So, bevor es wieder heißt, ich schreibe zu lange, erzähle ich euch schnell einen Offseason-Witz: "Tom Brady hat in New England keine Anspielstationen." Ha-hahaha-ha-hahaha-ha-hahaha.

Ich habe im Hinterkopf, dass ich am kommenden Sonntag beim Heimspiel der Buffalo Bills gegen die Los Angeles Chargers im Stadion sitze. Die Tickets könnten um einiges billiger geworden sein, oder? Meiomei, 3:47 von den Baltimore Ravens abgeschossen zu werden. In Week 1 hat bei einigen Teams einiges nicht funktioniert, aber das war ja Wahnsinn. Ich habe gerade sicherheitshalber nochmal auf Wikipedia nachgeschaut: Ja, die Bills waren im Jänner noch ein Playoff-Team. Wirklich! Eh ungewohnt genug. Gut, die Gründe mögen mannigfaltig sein, in der Defense muss es zwangsläufig Probleme geben, LeSean McCoy mag im Sommer eine kleine Ablenkung gewesen sein, die Passempfängerriege kann man nicht unbedingt als hochklassig bezeichnen, aber ums Thema Quarterback kommen wir hier nicht herum. Meine Gedanken, als ich gehört habe, dass Nathan Peterman der Starter in Week 1 ist, sind nicht druckreif. Und das ist jetzt nichts gegen Peterman persönlich, er wäre sicher auch gerne ein besserer QB und vielleicht schlummert selbiger auch irgendwo tief in ihm, aber man denke nur an seinen 5-Interception-Horror aus der Vorsaison zurück. In diesem Kontext spielen zwei weiteren Personalien eine Rolle. Tyrod Taylor wurde in Buffalo nie richtig für voll genommen. Okay, akzeptiert - er ist unspektakulär-durchschnittlich, nicht mehr aber auch nicht weniger. Im Draft entschied man sich in der 1. Runde mit Pick 7 für Josh Allen. Bei allem - wirklich großen - Verständnis, seinen Erstrunden-QB langsam heranführen und nicht verheizen zu wollen. Macht es tatsächlich Sinn, stattdessen einen völlig überforderten Peterman starten und sich mit einem QB-Rating von 0,0 blamieren zu lassen? AJ McCarron eine Chance zu geben und dahinter Allen reifen zu lassen, wäre erklärbar gewesen, aber den hat man lieber kurz vor Saisonbeginn nach Oakland getradet. Jetzt hat man den Schlamassel, und es wäre nicht verwunderlich, wenn das Decision Making von GM Brandon Beane und Head Coach Sean McDermott trotz ihrer guten Debüt-Saison angezweifelt wird. Vor allem, weil ja auch Allen erst beweisen muss, dass er die richtige Wahl war. In diesem Zusammenhang möchte ich euch, sofern ihr es im Sommer nicht mitbekommen hat, auf das fast schon legendäre Interview von Jacksonville-CB Jalen Ramsey mit "GQ" hinweisen - das möchte man als Journalist ein Mal erleben, dass ein Spieler so auspackt und derart offen und ehrlich sagt, was er von gegnerischen Spielern wirklich hält. Allen bekam es dabei richtig übel ab: "I think Allen is trash. I don't care what nobody say. He's trash. And it's gonna show too. That's a stupid draft pick to me. We play them this year, and I'm excited as hell. I hope he's their starting quarterback." Haha, gut, wer recht hat, wird die Zukunft weisen, aber zumindest der Wunsch, dass Allen der Starter ist in diesem Duell, könnte sich erfüllen. Peterman wird's ja wohl hoffentlich nicht sein...

Was für ein Drama bei den Pitttsburgh Steelers! Nein, damit meine ich nicht das "dramatische" Unentschieden gegen Cleveland, bei dem ich Herrn Kastler ausnahmsweise dezent widersprechen möchte und trotz Aufholjagd keinen gefühlten Sieg der Browns sehe - wie viele Steilvorlagen für einen "echten" Sieg braucht es denn noch? Aber zurück zu den Steelers und dieser Soap Opera um Le'Veon Bell. Bin ich eigentlich der einzige, der in dieser Saga alle Beteiligten zumindest zu einem gewissen Grad verstehen kann? Pittsburgh, weil sie versuchen, einem Running Back einen möglichst risikolosen Langzeit-Vertrag anzudrehen. Bell, weil er das ablehnt. Bell, weil er sich - als einer der besten Spieler der Gegenwart - veräppelt fühlt und darauf pocht, dass auch Running Backs einen gerechteren Teil vom finanziellen Kuchen bekommen. Pittsburgh, weil sie wissen, dass es womöglich nicht schlau ist, zu viel (garantiertes) Geld langfristig auf dieser verletzungsanfälligen Position zu binden. Bell, weil er zögert, erneut unter der Franchise Tag zu spielen, weil die Befürchtung, in diesem Jahr nach allen Regeln der Kunst "verheizt" und dann verabschiedet zu werden, womöglich keine unberechtigte ist. Bells Kollegen, weil sie stinksauer auf Bell und genervt von den ständigen Fragen nach ihm sind. Pittsburgh, weil sie dann eben in aller Ruhe einem vermeintlichen Noname wie James Conner vertrauen und dafür belohnt werden. Und natürlich auch Bells Bankberater, der es sicher nicht lustig findet, dass sein Klient mal so eben auf 855.000 Dollar pro Woche verzichtet. Wer kann, der kann... Ich weiß, das Thema ist noch viel komplexer. Dies ist nur der Versuch, vereinzelte Aspekte einzubringen. Letztlich ergibt dies eine verzwickte Situation. Ganz ehrlich: Ich verstehe die Ambitionen der Spitzen-Running-Backs "gscheit" bezahlt zu werden und halte die neuen Verträge für Todd Gurley (14,3 Millionen im Schnitt) und David Johnson (13 Millionen im Schnitt) auch für gerechtfertigt angesichts ihrer Leistungen und ihres Alters. Im Schnitt war das Steelers-Angebot an Bell auch in diesen Regionen, aber der garantierte Anteil deutlich geringer. Womit wir wieder bei der Verletzungsgefahr auf dieser Position wären. Ein falscher Schritt und... Zudem sind RBs karrieretechnisch deutlich weniger "langlebig". Und woran erinnern uns alle diese Gedankengänge wieder einmal: So geil es wäre, Bell gerade bei der Arbeit zuzusehen - letztlich ist die NFL zu einem großen Teil auch ein Business. Diesen Faktor sollte man nicht unterschätzen. Und Bell ist ja nicht das einzige Beispiel. Dass Dez Bryant ohne Team dasteht, kann ja auch nicht (nur) mit sportlichen Faktoren beantwortet werden. Wenn man dann gleichzeitig sieht, wie sich der Passangriff der Dallas Cowboys in Week 1 quält, können schon mal gewisse Gedanken aufkommen. Mir täten schon einige - auch brauchbare - Teams einfallen, denen Bryant in halbwegs Normalform helfen könnte. Aber es muss eben für beide Seiten passen - auch auf geschäftlicher Basis.

Diesmal kein Witz: Sehr geehrter Herr Deshaun Watson, lieber Deshaun! Ich habe dir in mehr als einem Fantasy-Team mein Vertrauen geschenkt. Bitte lass mich nicht hängen" Entdecke meinetwegen den inneren Patrick Mahomes in dir. Aber bei allem Verständnis, dass es nach der schweren Verletzung vielleicht ein wenig Anlaufzeit braucht: Aber da geht mehr!!! Auf dass du uns wieder mit derart spektakulären Darbietungen wie in der vergangenen Saison verwöhnst. Also uns alle und meine Fantasy-Teams!

1000 Gedanken sind mir in den letzten Wochen, seit mir Kollege Kastler vor einigen Wochen offenbart hat, dass er LAOLA1 verlassen wird, durch den Kopf geschossen, was ich hier aufschreiben möchte. Jetzt sitze ich hier in Sarajevo und muss doch irgendwie improvisieren. Gut, vielleicht ist die absolute Mehrheit unserer Leser eh froh, dass sie nicht mehr Woche für Woche unsere Ausführungen lesen müssen, aber ich habe doch irgendwie das Gefühl, dass ich erklären sollte, warum es nicht mehr weiter geht.

Der wichtigste und alles entscheidende Grund: Es war "unser" Ding, das von Berni, wie ich Kollegen Kastler ganz gerne nenne, und mir. Es fühlt sich einfach nicht richtig an, es alleine oder mit jemand anderem fortzuführen. Und das ist untertrieben. Für mich ist es unvorstellbar. Kollege Kastler hat oben das Beispiel einer Serie, die nach sechs Staffeln endet, gebracht. Ich bringe gerne ein ähnliches Beispiel: Es soll ja Serien geben, die nach dem Ausstieg eines Hauptdarstellers künstlich verlängert werden, auch wenn es sich längst nicht mehr richtig anfühlt. Mit einem "Ashton Kutcher" weiterzumachen, wäre nicht richtig. Kollege Kastler und ich waren gut aufeinander eingespielt, sind stets für den anderen eingesprungen, wenn er - sei es beruflich oder privat - anderwertig eingedeckt war, so schwierig das manchmal war. Und irgendwie haben wir uns hier schon auch inhaltlich und - allerdings nur ein bisserl - humormäßig recht gut ergänzt. Das ginge verloren.

Der zweite Grund, und so ehrlich muss man sein, es war schon in den letzten ein, zwei Jahren nicht immer leicht, den TT produktionstechnisch zu stemmen. Alleine wäre es ohnehin unmöglich. Unsere Aufgaben firmenintern werden nicht weniger. Ich bin montags öfters mit unserer Sendung "Fußball Total" beschäftigt - nur ein Beispiel. Egal ob Dienstreise oder Urlaub - der Touchdown Tuesday wurde von zahlreichen Orten in zahlreichen Ländern geschrieben. Er hat auch nicht wenig Freizeit gefressen und sicherlich auch einiges an Toleranz unserer besseren Hälften erfordert - auch hier ist ein DANKE für das Verständnis für die Besessenheit für diese Liga angebracht. Das ist nicht selbstverständlich. Bevor dies zu sehr nach Jammerei klingt, was es nicht sein soll: 87 Prozent in mir sind megatraurig, dass dies die letzte Episode ist, 13 Prozent in mir wissen aber auch, welcher (Organisations-)Aufwand teilweise dahintergesteckt ist. Und nein, es ist wirklich keine Jammerei, aber vielleicht eine Erklärung. Unterm Strich gilt: Warum haben wir den TT gemacht, auch wenns zwischendurch mal schwierig und sicher auch nervenaufreibend war? Weil's uns ein Anliegen war.

Wie geht's weiter? Ich weiß es nicht. Gebt mir dafür ein bisserl Zeit bitte! Einige unserer Stamm-User, die zum Beispiel die inzwischen schon traditionellen User-Mock-Drafts produzieren oder vor dieser Saison die Previews zu NFC und AFC, wissen es schon seit zwei, drei Wochen. Ich fasse die Reaktionen mal knapp als "not amused" zusammen. Ein Einwand, der mir nicht aus dem Kopf geht: Wird es dann noch qualitative und vor allem regelmäßige NFL-Berichterstattung auf LAOLA1 geben? Qualitativ hoffe ich doch sehr, das mit der Regelmäßigkeit muss ich mir erst anschauen. Ich fliege am Freitag mal drei Wochen nach Übersee auf Urlaub - und diesmal wird es wirklich reiner Urlaub, ohne dass ich nach dem NFL-Wochenende den Laptop aufdrehe. Ich bitte um Verständnis. Was danach kommt, lasse ich offen und bin auch offen für Anregungen. Ich möchte hier auch kein verbindliches Versprechen abgeben, dass es auf jeden Fall etwas geben wird. Ein Gedanke, den ich im Hinterkopf habe: Vielleicht lässt sich ja das Power-Ranking wiederbeleben - wöchentlich ist unrealistisch, aber hier täten sich meine wirren Gedanken zu allen 32 Team schon in einer gewissen Regelmäßigkeit zu Papier bringen lassen. Schaumamal!

Kollege Kastler hat oben sehr schöne und treffende DANKESWORTE gefunden, denen ich mich vollinhaltlich anschließe. DANKE auch an unsere Kollegen in der Redaktion, die unseren Aufwand für dieses Format stets toleriert haben. DANKE an LAOLA1, dass solch ein Format überhaupt möglich war. DANKE auch an diverse Kollegen anderer Medien, die immer wieder wertvolle Inputs geliefert haben. Man glaubt gar nicht, wie tief die NFL in diversen Redaktionen inzwischen verwurzelt ist - tiefergehende Berichterstattung wäre eine schöne Konsequenz. Ein riesiges DANKE an alle User für die Treue und an all jene, die mitkommentiert haben, für eure Begeisterung, für euer Feedback, für euren Zeitaufwand, für eure Korrespondenten-Tätigkeit - vielleicht gelingt es ja einen Weg zu finden, das aufrechtzuerhalten. Ein DANKE jedenfalls für jeden einzelnen Kommentar, diese Resonanz war Motivation pur. Und ja, das riesigste DANKE geht natürlich an Kollegen Kastler - nicht nur für seine unerreichte Begeistungsfähigkeit für die NFL, sondern generell für die letzten elf Jahre der Zusammenarbeit. Wir werden dich sehr vermissen.

So, das war's! Ich würde lügen, wenn es mich nicht schon auch a bisserl berühren würde, dass dies meine letzten Zeilen der Touchdown-Tuesday-Geschichte sind. Ich habe das Format gemocht. Sehr sogar.

Wir picken einmal die Teilnehmer der Super Bowl LIII, die am 3. Februar 2019 in Atlanta, Georgia, stattfinden wird.

Die Stadt hat das größte Einzelsportereignis der Welt schon zwei Mal ausgerichtet, 1994 und 2000 jeweils im Georgia Dome, in dieser Saison wird der finale Höhepunkt im ein Jahr alten Mercedes-Benz-Stadum stattfinden.

PETER ALTMANN und sein einziger Pick

PHILADELPHIA EAGLES vs. NEW ENGLAND PATRIOTS

Nachdem ich aufgrund meines "nebenberuflichen" Engagements beim Nationalteam später dran bin als Kollege Kastler, hat er mir doch tatsächlich meine "Wunsch"-Super-Bowl weggenommen. Ich halte Aaron Rodgers für überreif, wieder im Endspiel zu stehen. Ob es die restlichen Packers auch sind, wird sich weisen. Da sind andere NFC-Teams wohl kompletter. Zum Beispiel die Eagles, also setze ich faderweise einfach auf die Wiederholung des Vorjahres-Endspiels. Ich bin generell schongespannt, wie Carson Wentz zurückkommt, und welche Dimension er diesem nach wie vor starken Kader nach diesem Triumph ohne ihn verleihen kann. Und in der AFC? Bis zum Beweis des Gegenteils, dass tatsächlich ein Team besser ist, setze ich auf die New England Bradys. Gute Anlagen haben wieder mal einige - sei es Kansas City offensiv oder Jacksonville weiterhin defensiv. Aber ob wirklich ein Gesamtpaket stärker ist?

BERNHARD KASTLER und sein einziger Pick:

GREEN BAY PACKERS vs. NEW ENGLAND PATRIOTS
Liest sich vielleicht langweilig, aber wäre auch irgendwie geil. Wenn es die Packers in ihrer 100. Saison in die Super Bowl schaffen würden, wäre das sowieso nur würdig und recht. Dass die Patriots in der Lage sind, zum dritten Mal in Folge ins "Big Game" einzuziehen, ist ja sowieso klar. Und ja, es gibt da wie dort Gründe, die dagegen sprechen. Das haben auch die Auftaktsiege gezeigt. Souverän war das von den Packers nicht, unschlagbar scheinen auch die Patriots nicht zu sein. Die Saison ist lange, aber ich würde mir wünschen, wenn Aaron Rodgers noch einmal Zutritt auf die größte Bühne im Football bekäme. Und dann soll er dort auf einen der größten QBs aller Zeiten treffen. Aber nachdem ich hier eh nie richtig lag, dürfen wir uns schon auf Redskins-Baltimore freuen. Ich freue mich sowieso auf jede Super Bowl.

In dieser Kategorie lassen sich die beiden NFL-Redakteure von LAOLA1 zu "Bold Predictions" für die Saison 2018 hinreißen - wie immer ohne Gewähr!

PETER ALTMANN über die Saison 2018

  • Die New York Jets traden für ihren "verlorenen Sohn" Ryan Fitzpatrick, weil er in Week 1 schlichtweg besser war als Sam Darnold. Heute für morgen! (Ich glaub's nicht, aber könnmas ganz ausschließen...?)
  • Die Cleveland Browns bleiben diesmal ungeschlagen --> 1.) Geht noch! 2.) Das heißt nicht zwingend, dass sie viele Siege einfahren.
  • Kollege Kastler gewinnt eine Fantasy League, in der ich mitspiele (Diese Prediction ist so bold, dass ich sie von 2018 gleich mal bis 2025 ausdehne und weiß, dass es nie passieren wird. Sorry, mein Lieber!)
BERNHARD KASTLER über die Saison 2018
  • Matt Ryan wirft in dieser Saison gleich 3 (!) TD-Pässe auf Julio Jones - und das in der Red Zone. Boom.
  • Die Defense der New Orleans Saints ist am Ende der Regular Season die beste gegen den Pass.

  • Ich schlage Gentleman Altmann in irgendeinem Fantasy-Duell. In irgendeinem. Wirklich in irgendeinem.

Textquelle: © LAOLA1.at

NFL: Jets dominieren mit Rookie Darnold nach Horror-Start

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