San Francisco 49ers gewinnen Hammer-Duell

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Das mit Spannung erwartete Top-Duell in Week 14 der NFL zwischen den New Orleans Saints (10-3) und den San Francisco 49ers (11-2) hält absolut, was es im Vorfeld versprach.

In einem äußerst spannenden Aufeinandertreffen der beiden NFC-Leader setzen sich die 49ers nach einem wahren Thriller in New Orleans mit 48:46 durch.

Dabei ist das Spiel bis zum letzten Drive spannend: Die Saints liegen bis knapp zwei Minuten vor Schluss mit 40:45 zurück, 53 Sekunden vor Ende läuft Saints-Runningback Smith in die Endzone. Die Two-Point-Conversion misslingt, damit reicht den 49ers ein Field Goal zum Sieg. Die Saints waren auch deswegen zum Versuch gezwungen, weil ihnen bereits in der ersten Hälfte eine Two-Point-Conversion misslang - ein möglicherweise spielentscheidender Fehler.

Für dieses sorgt schlussendlich 49ers-Kicker Robbie Gould eine Sekunde vor Spielende. Damit ist San Francisco mit nun elf Siegen und zwei Niederlagen alleiniger Anführer der NFC.

Panthers verlieren auch erstes Spiel ohne Rivera

Für die Carolina Panthers (5-8) wird die Saison immer mehr zu einer zum Vergessen. Nach der Entlassung von Kult-Coach Ron Rivera (hier nachlesen >>>) verlieren die Panthers auch das erste Spiel unter neuer Führung: Sie müssen sich den Atlanta Falcons (4-9) mit 13:40 geschlagen geben und damit die bereits fünfte Niederlage in Serie hinnehmen.

Doch auch für Atlanta ändert dieser Sieg nicht viel, die Falcons hatten bereits vor dem Spiel keine Chancen mehr auf die Playoffs.

Ravens neue AFC-Nummer 1

An die Spitze der AFC setzen sich die Baltimore Ravens (11-2). Vor dem Schlagabtausch der New England Patriots gegen die Kansas City Chiefs gewinnen die Ravens bei den Buffalo Bills (9-4) mit 24:17. Weil die Pats verlieren, haben die Ravens nun ein Spiel Vorsprung auf Tom Brady und Co.

Nur noch eine Frage der Zeit bleibt es, ehe Quarterback Lamar Jackson für einen neuen NFL-Rekord sorgt: Nach 14 Spielen hält Jackson bei 1017 Rushing-Yards, damit fehlen dem Sophomore-Quarterback nur noch 22 Yards auf den Rekord von Ex-Falcons-QB Michael Vick aus dem Jahr 2006.

Rookie-Quarterback Lock überzeugt

Einen Glanztag erwischt der neue Rookie-Quarterback der Denver Broncos (5-8), Drew Lock. In seinem zweiten Spiel als Starting Quarterback führt Lock seine Broncos zu einem überraschenden 38:24-Sieg über die in dieser Saison stark spielenden Houston Texans (8-5).

Lock wirft für 309 Yards, darunter auch für drei Touchdowns, muss aber eine Interception hinnehmen. Sein Gegenüber-QB Deshaun Watson wirft zwar für ebenfalls starke 294 Yards und einen Touchdown, erläuft sogar zwei weitere Touchdowns selbst, muss jedoch gleich zwei Interceptions hinnehmen.

Damit sind die Broncos bei noch drei verbleibenden Runden in der Regular Season weiterhin im Rennen um einen Playoff-Platz.

Packers weiterhin voll auf Kurs

In diesem befinden sich die Green Bay Packers (10-3) weiterhin. Angeführt von Quarterback Aaron Rodgers gewinnen die Packers zuhause gegen die Washington Redskins (3-10), die damit definitiv keine Chance mehr auf einen Playoff-Platz haben, mit 20:15. Ein starkes erstes Quarter der Packers mit 14 Punkten ebnet dabei den Weg zum Sieg.

Ärgerlicher Nebeneffekt für Washington: Bei ihnen fällt der gerade erst zurückgekehrte Running Back Derrius Guice mit einer erneuten Knie-Verletzung aus.

Die Minnesota Vikings (9-4) haben mit den Detroit Lions (3-9-1) keine Probleme - sie gewinnen mit 20:7. Für den einzigen Lions-Touchdown sorgt Wide Receiver Kenny Golladay zwei Minuten vor Schluss.

Kuriose Field-Goal-Gala zwischen Jets-Dolphins

Eine äußerst kuriose Partie läuft in New York ab. Beim 22:21-Sieg der New York Jets über die Miami Dolphins sorgt Dolphins-Kicker Jason Sanders für sage und schreibe alle 21 Punkte seines Teams.

Aber auch seine Glanzleistung kann die zehnte Dolphins-Niederlage der Saison nicht verhindern, die Jets setzen sich somit in der AFC East von Miami ab.

Die Tampa Bay Buccaneers (6-7) fertigen die Indianapolis Colts (6-7) mit 38:35 ab, die Cleveland Browns (6-7) sorgen mit einem 27:19-Heimsieg dafür, dass der Sieg der Cincinnati Bengals (1-12) am vergangenen Spieltag wohl nicht mehr als eine Eintagsfliege war.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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