Donald Trump bleibt diesjähriger Super Bowl fern
Offiziell ist der US-Präsident zu weit weg vom Austragungsort in Santa Clara. Gleichzeitig übt er Kritik an der Auswahl der Musik-Künstler.
US-Präsident Donald Trump kommt nicht zur diesjährigen Super Bowl.
Die US-Boulevardzeitung "New York Post" berichtete das unter Berufung auf ein Interview mit dem Republikaner. Zugleich äußerte Trump Kritik an den Musik-Acts beim Finale der National Football League (NFL) am 8. Februar in Kalifornien.
Die US-Punkrockband Green Day tritt auf. Die drei Musiker um Sänger und Gitarrist Billie Joe Armstrong sollen die Eröffnungszeremonie bestreiten.
Auswahl der Musik-Acts "sät Hass"
In der Halbzeit-Show soll der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny auftreten. Die Künstler gelten als Trump-kritisch. Die Show ist fast so berühmt wie das Football-Finale selbst, das Ganze ist ein riesiges Medienereignis. Bad Bunny wird der erste Künstler sein, der die komplette Halbzeit-Show des meistgesehenen TV-Ereignisses der USA auf Spanisch performt.
Trump sagte der "New York Post" auf die Frage nach den Künstlern: "Ich bin gegen sie. Ich halte das für eine schreckliche Wahl. Das Einzige, was sie bewirkt, ist, Hass zu säen. Schrecklich."
Konservative Politiker und Trump-nahe Gruppen hatten die Wahl von Bad Bunny bereits vor Monaten kritisiert und eine "All-American"-Alternative gefordert.
Trump offiziell "einfach zu weit weg"
Bad Bunny hatte damals Kritik an Abschiebungen und Razzien in den USA geübt und angekündigt, aus Sorge vor ICE-Einsätzen im Rahmen seiner Welttournee vorerst keine Konzerte in den USA zu spielen.
Dass Trump dem größten Livesport-Event weltweit dieses Mal fernbleiben wird, habe aber einen anderen Grund, führte der US-Präsident laut Zeitung aus. "Es ist einfach zu weit weg", sagte er demnach. 2025 kam Trump zur Super Bowl nach New Orleans.