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NFL: Das Power Ranking nach Week 8

Es gibt eine Veränderung an der Spitze - doch welches Team ist aktuell am besten drauf?

NFL: Das Power Ranking nach Week 8

Seit meinem letzten Power Ranking vor zwei Wochen hat sich einiges getan in der NFL: Alle ungeschlagenen Teams wurden erstmals geschlagen, und die sieglosen Teams (mit Ausnahme einer Mannschaft) haben erstmals gesiegt.

Um das Ganze einzuordnen, gibt es ein neues Power Ranking: Hier bewerte ich NFL-Teams nach ihren bisherigen Leistungen, etwaigen Verletzungen und dem Vertrauen, das ich in sie - zum aktuellen Zeitpunkt - habe.

Aus Zeitgründen werden nur die (meiner Meinung nach) aktuell zehn besten Teams textlich untermalt. 

Die Rang-Veränderungen der Mannschaften beziehen sich auf das Power Ranking nach Week 6.

Das Power Ranking nach Week 6 >>>


32. Los Angeles Chargers (-1)
31. Indianapolis Colts (-5)
30. Miami Dolphins (+2)
29. New York Jets (-2)
28. Tennessee Titans (+2)
27. Philadelphia Eagles (-6)
26. Washington Commanders (+3)
25. Dallas Cowboys (-1)
24. Carolina Panthers (-9)
23. New Orleans Saints (-1)
22. Atlanta Falcons (+1)
21. Baltimore Ravens (-10)
20. Arizona Cardinals (+5)
19. Houston Texans (-1)
18. Las Vegas Raiders (+1)
17. Tampa Bay Buccaneers (+11)
16. Cleveland Browns (-3)
15. New York Giants (+5)
14. Los Angeles Rams (=)
13. Green Bay Packers (-4)
12. Cincinnati Bengals (=)
11. New England Patriots (-3)

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Foto: ©IMAGO/Icon Sportswire

Pittsburgh Steelers (6-2)

Die Steelers haben ihren Groove in dieser NFL-Saison gefunden: Starke Defense, starkes Laufspiel, ein effizienter Aaron Rodgers. Das ist die Gewinnformel in Pittsburgh.

Diese Gewinnformel macht sich nun schon seit einigen Wochen bezahlt. Seit vier Wochen sind die Steelers ungeschlagen. Zuletzt gab es einen 16:10-Sieg in Paris gegen die New Orleans Saints sowie einen 27:6-Sieg gegen die Cleveland Browns, womit die Steelers Platz eins in der hart umkämpften AFC North abgesichert haben.

Vor allem Jaylen Warren, der in dieser Saison den Sprung in die Running-Back-Elite gemacht zu haben scheint, war wieder mal ein echter Garant. Tatsächlich hält er in dieser Saison bereits bei 998 Scrimmage-Yards. Ein gutes Laufspiel tut jedem Team gut, aber speziell jenen mit einem alternden Quarterback – und wer weiß, wenn die Steelers weiter so performen, könnte Aaron Rodgers‘ letzte NFL-Saison vielleicht sogar ein richtig dickes Happy End haben.

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Foto: ©IMAGO/Inpho Photography

Minnesota Vikings (6-1)

Bis vergangenen Sonntag waren die Minnesota Vikings das einzig verbliebene ungeschlagene Team der NFL – das ist nun nicht mehr der Fall.

Gegen die Detroit Lions (15:19) setzte es nicht nur die erste Niederlage der Saison, sondern man hat im Kampf um den Topplatz in der NFC North auch noch eine empfindliche Pleite gegen einen direkten Konkurrenten einstecken müssen.

So drastisch anders als die bisherigen Spiele in dieser Saison war jedoch auch die Niederlage in Detroit nicht: Die Vikings-Defense gab ihr bestes, hielt die Lions lange Zeit gut in Schach, auf der anderen Seite war die Vikings-Offense jedoch nicht gut genug, um genügend Punkte aufs Bord zu packen.

Zu Saisonbeginn hat man noch einen knappen Sieg nach dem anderen aus dem Hut gezaubert – Minnesotas Defense, so gut sie auch ist, ist allerdings nicht allmächtig. Es wird mehr Unterstützung von der Offense brauchen, wenn man es heuer in die Playoffs schaffen will. Denn in so einer starken Division wie der NFC North ist das – trotz des guten Saisonstarts – bei weitem nicht garantiert.

Zudem hat es der bevorstehende Spielplan in sich: Die nächsten Gegner heißen Buffalo, Green Bay und San Francisco.

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Foto: ©IMAGO/Icon Sportswire

Detroit Lions (5-2)

Die Lions sind erstmals in dieser Saison in die Top-10 meines Power Rankings vorgedrungen. Große Zweifel an der Qualität der Lions-Offense gab es nie, an jener der Lions-Defense hingegen schon – doch diese scheint sich zuletzt etwas stabilisiert zu haben.

In den letzten beiden Spielen ließen die Lions nicht mehr als 17 Punkte zu. Es waren zudem zwei immens wichtige Siege gegen direkte Divionsrivalen: Erst besiegte man Green Bay – in einem Spiel, das gut und gerne auch in die andere Richtung hätte kippen können – mit 20:17. Vergangenen Sonntag wurde ein 19:15-Sieg gegen die Minnesota Vikings nachlegt. Und siehe da, mit zwei Siegen innerhalb der NFC North stehen die Lions plötzlich richtig gut da. 

Und auch wenn die vergangenen beiden Spiele vielleicht nicht die großen Punkte-Explosionen waren, so ist doch klar, wenn es Detroit in dieser Saison weit schaffen möchte, dann muss die Offense vorangehen.

Die nötigen "Waffen" dazu haben sie: Jahmyr Gibbs hat heuer bereits über 1.050 Yards und Jared Goff ist mit seiner Effizienz von 15 Touchdowns und nur einer Interception zu den bisher besten Quarterbacks dieser Saison zu zählen. So lange sie abliefern, hat Detroit in jedem Spiel eine Chance.

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Foto: ©IMAGO/ZUMA Press Wire

Kansas City Chiefs (5-2)

Die vergangenen zwei Wochen verliefen nicht unbedingt nach Wunsch für die Kansas City Chiefs: Auf eine deutliche 3:20-Niederlage gegen die Seattle Seahawks folgte am Sonntag eine 24:28-Pleite gegen die Denver Bronocs. Es waren die ersten beiden Niederlagen der laufenden Saison – und lassen die Chiefs plötzlich grübeln.

Wie zum Beispiel darüber, was man tun soll, wenn das Running-Game um Kenneth Walker plötzlich nicht mehr funktioniert. Walker war in den ersten Wochen der Saison ohne Zweifel der beste Spieler der Chiefs-Offense, war jedoch weder gegen Seattle noch gegen Denver ein großer Faktor – zwar waren Mahomes und Co. in Denver knapp dran, doch noch irgendwie einen Sieg heimzufahren, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass Kansas Citys Offensive ohne ein funktionierendes Laufspiel einfach nicht dieselbe ist.

Noch dazu hat Kansas City eine riesige Chance liegenlassen, die Broncos im Kampf um den Top-Spot in der AFC West abzuhängen – mit zwei direkten Siegen hätte man sich einen enormen Vorteil gegenüber Denver herausspielen können, stattdessen bewegen sich nun beide im Gleichschritt.

Kommenden Sonntag bietet sich für die Chiefs eine dankbare Aufgabe, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden: Gegner im heimischen Arrowhead sind die New York Jets.

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Seattle Seahawks (4-4)

Drei Niederlagen in den letzten vier Spielen: Die Seahawks erleben derzeit wahrlich keine einfache Phase – nichtsdestotrotz ist bei weitem nicht alles schlecht, was in Seattle passiert. Immerhin geschahen die letzten drei Pleiten gegen Teams (San Francisco, Denver, Chicago), die im Power Ranking vor den Seahawks liegen, und der eine Sieg in diesem Zeitraum wurde gegen Kansas City eingefahren – auch keine Nasenbohrer.

Seattle hat nach wie vor eine Mannschaft, die es mit jedem Team in dieser Liga aufnehmen kann. Hauptgrund ist natürlich die Defense – die vielleicht beste der NFL. Gezeigt hat sie das erst vor zwei Wochen, als man Kansas City beim 20:3-Sieg bei drei Punkten hielt. Am Montag ließ man bei der 17:34-Niederlage gegen Chicago zwar deutlich mehr Punkte zu, erhielt allerdings auch nicht sonderlich viel Unterstützung von der eigenen Offense.

Keine Frage, Sam Darnold und Co. müssen sich steigern, wollen die Seahawks wieder ein ähnliches Level wie in der vergangenen Saison erreichen. Die Rückkehr von Zach Charbonnet sollte jedenfalls dabei helfen, die Leistungen der Offense wieder etwas zu stabilisieren – doch auch er benötigt noch etwas Zeit, um wieder an seine 100 Prozent ranzukommen.

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Jacksonville Jaguars (5-2)

Keine andere Mannschaft hat zu diesem frühen Zeitpunkt in dieser Saison eine komfortablere Führung in der eigenen Division als die Jacksonville Jaguars.

Selbst hat man einen 5-2-Record, das zweitbeste Team in der AFC South, die Houston Texans, hat lediglich einen 2-5-Record, die Indianapolis Colts haben ihre Saison bereits aufgegeben (was die deutliche 7:42-Niederlage gegen die Jaguars am vergangenen Sonntag nur weiter untermauerte) und die Tennessee Titans sind noch in der Lernphase.

Um die Playoffs müssen sich die Jaguars heuer also wohl keine Sorgen machen….

Stattdessen darf sich der Blick durchaus auf höhere Ziele richten, wie zum Beispiel den Nummer-1-Seed in der AFC - eine schwache Division ist da natürlich eine große Hilfe. Blickt man auf den restlichen Spielplan in dieser Saison, haben die Jaguars mit den New York Giants, Chicago Bears und Pittsburgh Steelers nur mehr drei weitere Gegner vor der Brust, die aktuell einen Winning-Record aufweisen.

Allzu schwer hört sich das nicht an für das Team, das derzeit die fünftbeste Scoring-Offense und die zweitbeste Scoring-Defense in der NFL hat…

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Chicago Bears (6-2)

Die Chicago Bears haben ihre Ambitionen auf einen Super-Bowl-Triumph im Laufe der vergangenen Woche mit dem Trade für Star-Defensive-Tackle Jeffery Simmons untermauert. Zwei Erstrunden-Picks war er ihnen wert. Und Simmons? Der hat sofort produziert. In seinem ersten Spiel als Bear lieferte er am Montag gegen die Seattle Seahawks als konstanter Unruheherd im gegnerischen Backfield einen Sack, zwei Tackles for Loss sowie mehrere Pressures. Besser hätte sein Debüt wohl nicht verlaufen können.

34:17 wurde die Seahawks letztlich bezwungen. Klar, es war erst ein Spiel, aber Simmons scheint die Bears-Defense tatsächlich auf ein neues Level zu heben. Bislang war die Offense die klare Stärke der Bears – und ist es auch nach wie vor: Gegen die Seahawks – die womöglich beste Defense der NFL – 34 Punkte zu erzielen, ist nämlich keine Selbstverständlichkeit.

Es läuft also in Chicago. Drei Spiele in Folge hat man seit der Rückkehr von Caleb Williams gewinnen können, darunter auch ein 30:24-Sieg gegen die New England Patriots in der Woche zuvor.

Aus all den ernstzunehmenden Mannschaften aus der NFC North sind die Bears wohl die ernstzunehmendste.

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Foto: ©IMAGO/Icon Sportswire

Denver Broncos (6-2)

Die Broncos haben ihre Siegesserie vergangenen Sonntag auf vier Spiele in Folge ausgebaut: Auf einen 30:16-Sieg über die Arizona Cardinals in Woche 7 hat man zuletzt einen wichtigen 28:24-Heimsieg gegen die Kansas City Chiefs folgen lassen – womit man die Chiefs auch von der Spitze der AFC West abgelöst hat.

Es war ein Sieg, wie man ihn von den Broncos gewohnt ist: Die meiste Zeit in Rückstand, ehe Bo Nix im vierten Quarter doch noch ein Comeback aus dem Hut zaubert. Nicht normal war jedoch die Fülle an Big Plays, die die gewöhnlich starke Broncos-Defense zuließ – als es jedoch drauf ankam, war auch sie bereit und verhinderte mit einem Goal-Line-Stand die Niederlage.

Somit ist Denver auch die Revanche gelungen für die deftige 10:31-Niederlage in Kansas City zu Beginn der Saison. Was sie seitdem geschafft haben, ist beeindruckend: Mit den Jaguars, Rams, Seahawks und nun Chiefs hat man gleich mehrere gute Gegner besiegen können.

Der Spielplan, der in den nächsten Wochen folgt, ist bei weitem nicht so schwer. Gut möglich also, dass die Broncos ihre Siegesserie weiter ausbauen.

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San Francisco 49ers (6-1)

Die 49ers sind von der Spitze vertrieben. Selbstverständlich wäre das bereits vergangene Woche passiert – insofern es da ein Power Ranking gegeben hätte. Nachdem das nicht der Fall war, ist es eben diese Woche soweit.

Für alle, die nicht mehr ganz genau im Kopf haben, was vor mittlerweile rund eineinhalb Wochen passiert ist, nochmal ein kleiner Auffrischer: Die Niners haben in Week 7 gegen die Atlanta Falcons (20:29) die erste Niederlage in dieser Saison einstecken müssen. Mit vier Turnovers machten sich die Niners ihr Leben in diesem Spiel selbt schwer. Auch Verletzungen spielten ein Rolle: Mike Evans musste aussetzen, Christian McCaffrey war nicht bei 100 Prozent - und ohne seine besten Spieler tut sich jedes NFL-Team schwer…

Gut für San Francisco, dass man vergangene Woche frei hatte, um dem einen oder anderen Spieler eine Verschnaufpause zu geben - die Bye Week hätte wohl zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Zudem scheint die nächste gute Nachricht gleich um die Ecke zu sein: Es ist nämlich gut möglich, dass Nick Bosa schon im kommenden Spiel gegen die Las Vegas Raiders sein Comeback geben könnte.

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Foto: ©IMAGO/ZUMA Press Wire

Buffalo Bills (6-1)

Sieben Spiele haben die Bills in dieser Saison gespielt und mit einem Durchschnitt von 33,3 Punkten pro Partie weisen sie die beste Offense der NFL auf.

Josh Allen ist nach wie vor großartig in Form, tatsächlich führt der derzeit womöglich beste Quarterback der NFL die Liga mit neun Rushing Touchdowns an. James Cook ist Top-5 in Rushing Yards und mit DJ Moore hat man zuletzt ein Element im Passing Game zurückbekommen, das man zuletzt schmerzlich vermisste. Beim 36:10-Heimsieg gegen die Baltimore Ravens meldete er sich mit 86 Yards und einem Touchdown zurück.

Es war ein Sieg, der letztlich nie wirklich gefährdet war, auch weil sich Lamar Jackson bei seinem ersten Snap des Spiels verletzte. Klar, der Gameplan der Ravens war dadurch früh über den Haufen geworfen, dennoch war es aus Bills-Sicht ein positives Ausrufezeichen der Defense, den Gegner ausnahmsweise mal über ein ganzes Spiel weg zu dominieren.

Mit ihrem Record sind die Bills derzeit die Nummer eins in der AFC, kommenden Montag treffen sie jedoch auf ein Team mit demselben Record: Die Minnesota Vikings.

Die 30 größten Monster-Verträge der NFL

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