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Nach AFLE-Aus: Firenze Red Lions erheben schwere Vorwürfe

Das Team aus Italien wird in der kommenden Saison nicht mehr Teil der AFLE sein und durch einen Konkurrenten aus der eigenen Stadt ersetzt.

Nach AFLE-Aus: Firenze Red Lions erheben schwere Vorwürfe Foto: © IMAGO / Foot Bowl

Die Firenze Red Lions aus Italien werden in der kommenden Saison nicht mehr Teil der American Football League Europe (AFLE) sein.

Das Team wird durch Stadtkonkurrent Guelfi Firenze ersetzt. Der Wechsel von den Red Lions zum dreifachen italienischen Meister sorgt nun aber für Spannungen. In einer offiziellen Stellungnahme erheben die ausgebooteten Florentiner nun schwere Vorwürfe gegen die Liga.

Red Lions kritisieren AFLE

So soll den Red Lions telefonisch mitgeteilt worden sein, dass sie 2027 nicht mehr Teil der Liga sein würden. Eine Begründung für diese Entscheidung habe man nicht erhalten.

Zudem wirft das Franchise der AFLE vor, bereits mit einem anderen Verein aus Florenz verhandelt zu haben, ohne sie darüber zu informieren. Von den Gesprächen habe man erst durch externe Quellen erfahren.

"Wir sind uns durchaus bewusst, dass unsere erste Saison alles andere als perfekt verlaufen ist. Wir haben Fehler gemacht, dafür Verantwortung übernommen und bereits daran gearbeitet, diese Schwächen vor der kommenden Saison zu beheben", schreiben die Red Lions in einer Aussendung.

"Wir sind jedoch fest davon überzeugt, dass solche Herausforderungen durch offene Kommunikation, einen konstruktiven Dialog und gegenseitigen Respekt angegangen werden sollten", so das Team weiter.

Wechsel sei "Teil der Weiterentwicklung"

Darüber hinaus verweist man darauf, dass man eigens für den AFLE-Spielbetrieb eine Organisation aufgebaut und dafür erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen eingesetzt habe. Trotz der sportlich schwierigen ersten Saison habe man bereits an Verbesserungen für 2027 gearbeitet.

Die Kritik richtet sich nach eigenen Angaben ausdrücklich nicht gegen Guelfi Firenze, sondern gegen die Entscheidungsfindung und Kommunikation der Liga.

Die AFLE hatte den Wechsel in ihrer Stellungnahme als Teil der Weiterentwicklung des Wettbewerbs präsentiert

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