Selbstkritischer Pöltl
Damit endet der zweitlängste Auswärts-Trip der NBA-Saison für die Toronto Raptors mit 3:1-Siegen.
Jakob Pöltl gibt sich nach dem jüngsten Erfolg aber selbstkritisch. "Knappes Spiel bei den Phoenix Suns, dritter Sieg zum Ende des Auswärts-Trips", kommentiert der 22-Jährige auf Facebook und fügt hinzu: "Wir Bankspieler müssen wieder zu unserer Form zurückfinden."
Pöltl spricht damit ganz offensichtlich die Plus/Minus-Statistik an, die für die Starter der Raptors in Arizona Werte von plus zwölf bis 18 plus ausweist. Bei den Wechselspieler in der fixen Rotation steht hingegen durchwegs ein Minus. Bei Pöltl lautet der negative Wert auf zehn, was bedeutet, dass die Suns in den Minuten, in denen er eingesetzt wurde, zehn Punkte mehr als die Raptors erzielten.
In der Nacht auf Samstag geht es im Air Canada Centre gegen die Brooklyn Nets. Vor eigenem Publikum haben die Raptors bisher neun von zehn Spielen gewonnen.
Erfolge für Boston und Houston
An der Spitze der Western und Eastern Conference gibt es Siege für die Spitzenreiter.
Die Boston Celtics gewinnen gegen die Denver Nuggets 124:118, während die Houston Rockets die Charlotte Hornets mit einem 108:96 heimschicken und den elften Sieg in Serie verzeichnen. Daran ändern auch 26 Punkte und 18 Rebounds von Dwight Howard nichts.
Die Oklahoma City Thunder knöpfen den Indiana Pacers auswärts ein 100:95 ab, auch die Portland Trail Blazers sind mit 102:95 in der Fremde bei den Miami Heat erfolgreich.
Spannung auch in Chicago, wo die die Bulls erst den siebten Saisonerfolg mit einem 103:100 feiern können.
Die New Orleans Pelicans schlagen die Milwaukee Bucks 115:108, die Washington Wizards siegen 93:87 über die Memphis Grizzlies. Die Los Angeles Clippers holen ein 106:95 bei den Orlando Magic.