Im Hallmann Dome in Wien-Favoriten legt Gmunden gewaltig los und führt nach fünf Minuten 18:5. Die Gastgeber brauchen, um ins Spiel zu finden, sind aber spätestens mit ihrer ersten Führung (27:26, 16.) wieder voll dabei.
Bei den Swans läuft vorübergehend aus der Distanz gar nichts. Zur Pause liegen die von etwa 300 mitgereisten Fans unter den mehr als 1.000 Zuschauern angefeuerten Gäste dennoch voran.
Mit offenem Visier geht es in die zweite Spielhälfte. Die Partie ist völlig offen. Nach 30 Minuten führt der Titelverteidiger 58:55. Das Blatt sollte sich jedoch noch einmal wenden.
"Ein Wahnsinnsspiel, das Gefühl ist unbeschreiblich"
Daniel Friedrich erzielt acht Punkte in Folge für die Swans und erkämpft sich in der Defensive einen Ball. 1:07 vor Schluss liegen die Gäste nach weiteren Treffern von Urald King und Dominic Green 76:71 voran. Diesen Vorsprung lässt sich Gmunden nicht mehr nehmen und macht an der Freiwurflinie alles klar.
"Es war unglaublich. Ein Wahnsinnsspiel, das Gefühl ist unbeschreiblich, dass wir heuer alle drei Titel gewonnen haben. Ich bin so stolz auf die Mannschaft, ein Wahnsinn was wir heuer geleistet haben", freute sich Swans-Kapitän Friedrich, der zum MVp der Finalserie gewählt wurde.
2010 hatten die Swans ebenfalls alle drei möglichen Pokale hintereinander eingeheimst. Damals gewannen sie Cup, Meisterschaft und Supercup allerdings im Kalenderjahr und nicht in einer Saison.