Zunächst scheint es, als könnten die Hausherren ihrer Favoritenrolle gerecht werden - Kapfenberg geht mit einer 22:20-Führung in die erste Viertelpause. Dann aber werden die Gmundner, angeführt vom überragenden Tilo Klette, immer stärker und liegen bei Halbzeit 39:35 voran.
Nach dem dritten Viertel steht es bereits 62:53 für die Gäste, die den Vorsprung dann aber nur mit Mühe über die Zeit retten.
Die Hoffnungen des fünffachen Champions Kapfenberg auf das Saison-Triple sowie auf den fünften Gewinn eines Titels en suite nach Cup (2017, 2018), Meisterschaft (2017) und Supercup (2017) erhalten einen herben Dämpfer.
Immerhin macht den Bulls ein Blick in die Vergangenheit Mut: Schon 2003 und 2004 kam es zum Final-Duell zwischen Kapfenberg und Gmunden, beide Male behielten die Obersteirer die Oberhand.