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Favoritenrollen beim Playoff-Auftakt der BSL nicht klar verteilt

Der Titelverteidiger bekommt es in der ersten Runde mit Gmunden zu tun. Zwischen Vienna und Klosterneuburg kommt es zum Showdown.

Favoritenrollen beim Playoff-Auftakt der BSL nicht klar verteilt Foto: © Basketball Austria/Thomas Werchota

Die Rollen sind vor dem Playoff-Start der win2day Basketball-Superliga der Männer nicht so klar verteilt, wie es die Setzliste vermuten lassen würde.

Titelverteidiger Oberwart Gunners (2.) wird im Viertelfinale von den Swans Gmunden (7.) gefordert, die mit einer ungeschlagenen Qualifikationsrunde und zehn Siegen in Folge Selbstvertrauen getankt haben.

Hochklassig könnte auch das Duell zwischen dem noch in der ABA engagierten BC Vienna (3.) und den Dukes Klosterneuburg (6.) werden.

Landesberg ist zurück

Bei den Klosterneuburgern hat sich ÖBV-Teamspieler Sylven Landesberg nach langwierigen Ellbogenproblemen und mehr als vier Monaten Verletzungspause zu Ostern zurückgemeldet.

"Die Wiener sind natürlich eine sehr gute Mannschaft - mit Stärken, aber auch Schwächen", meinte der Topmann der Dukes vor seinem ersten Playoff-Spiel in Österreich. "Wir wissen, wo sie verwundbar sind, dort werden wir ansetzen."

Vienna vertraut mit Rasid Mahalbasic auf einen anderen österreichischen Routinier und hat zum Auftakt am Samstag (17:30 Uhr) Heimrecht.

Oberwart 13 Play-off-Spiele unbesiegt

Oberwart will seine Serie von 13 Playoff-Siegen in Folge ausbauen und den dritten Meistertitel in Serie an Land ziehen. Die Gmundner können aber "befreit und ohne Druck aufspielen", wie es Nationalspieler Daniel Friedrich vor dem ersten Spiel am Sonntag (15:00 Uhr/live ORF Sport +) formulierte. "Wir wollen nach dieser durchwachsenen Saison beweisen, dass wir mehr können, und für eine Überraschung sorgen."

In bisher fünf Viertelfinal-Duellen der beiden Klubs setzten sich aber immer die Burgenländer durch.

Neun Siege sind bis zum Meistertitel nötig. Eine enge "Best-of-five"-Serie ist auch zwischen Cupsieger Flyers Wels (4.) und dem UBSC Graz (5.) zu erwarten.

Einzig die Kapfenberg Bulls, die Nummer eins der regulären Saison, sind im Viertelfinale gegen die Traiskirchen Lions (8.) etwas klarer zu favorisieren.

In bisher fünf Saisonen, in denen sie den Grunddurchgang gewonnen haben, wurden die Kapfenberger viermal Meister, zuletzt 2019. Traiskirchen will laut Chefcoach Benedikt Danek Physis und Intensität hochhalten: "Wir sind nicht chancenlos."

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