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Olympia-Sanktionen für Russland aufgehoben: Kreml lobt IOC

Das Internationale Olympische Komitee ebnet Russlands Athleten den Weg zurück. In Moskau sorgt das für Freude.

Olympia-Sanktionen für Russland aufgehoben: Kreml lobt IOC Foto: © IMAGO / Xinhua

Der Kreml hat die vorläufige Aufhebung der Sanktionen gegen russische Athleten durch das Internationale Olympische Komitee begrüßt.

Die Kehrtwende sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung der legitimen Rechte unserer Sportler auf die Teilnahme an internationalen Wettbewerben", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Moskau werde seine Arbeit fortsetzen, um die vollwertigen Rechte aller russischen Athleten auf internationaler Ebene zu erstreiten, fügte er hinzu.

Flagge und Hymne in L.A. bereits zurück?

Zuvor hatte das IOC die bisher geltenden Beschränkungen für die Teilnahme von Russen an internationalen Wettbewerben auch im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 außer Kraft gesetzt. Das beschloss die IOC-Spitze in Lausanne.

Ob die russischen Athleten und Teams bei den Sommerspielen in Los Angeles auch wieder mit eigener Flagge und Hymne starten dürfen, solle allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt beurteilt werden, hieß es.

Bei den Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d'Ampezzo war das bereits wieder der Fall.

Krieg geht indes weiter

Vor drei Jahren hatte das IOC noch den Ausschluss der Russen empfohlen und das Russische Olympische Komitee (ROC) mit der Begründung gesperrt, dass es die vier annektierten ukrainischen Gebiete Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja aufgenommen habe.

Das ROC hatte dieser Begründung aber durch einen sportjuristischen Winkelzug die Grundlage entzogen.

Faktisch führt Russland weiterhin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine und strebt nach der Besetzung der vier Gebiete. Auch Peskow bestätigte erneut, dass der Krieg fortgesetzt werden soll.

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