MotoGP-Rennen mit "Notbetrieb"?

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Von Motorenlärm ist die MotoGP in diesem Jahr noch weit entfernt. Bis Ende Juni sind alle Rennen abgesagt - wann und wie es danach losgehen kann, ist völlig offen.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden Rennen zunächst nur vor leeren Rängen ohne Zuschauer stattfinden. Aber auch dann wären im Normalfall rund 3.000 Menschen an der Rennstrecke. Zu viel, um etwaige Auflagen wie verpflichtende Coronatests oder Einreise-Quarantäne zu stemmen.

Daher arbeiten die Veranstalter nun daran, das Menschen-Aufkommen im Fahrerlager drastisch zu reduzieren. Nur das für den Rennbetrieb nötigste Personal soll an die Rennstrecke kommen. Die Teamvereinigung IRTA bittet die Teams in einem Rundschreiben darum, eine Liste mit der jeweiligen Mindestbesetzung zu erstellen. Diese Liste soll auch die Nationalität sowie die Länder der Einreise beinhalten.

Diese Liste soll danach an die Regierungen der Austragungsländer verschickt werden, um über Auflagen und Beschränkungen informiert zu werden.

Im Falle des Österreich-GP (16. August) hatte Sportminister Werner Kogler zuletzt bei einer Pressekonferenz erklärt, dass die Einreise denkbar sei, wenn die Teammitglieder negative Corona-Tests vorweisen können. Eine angedachte Möglichkeit ist auch, dass der komplette MotoGP-Tross unter Quarantäne gestellt wird und während des Aufenthalts keinen Kontakt mit der Außenwelt haben soll.

Textquelle: © LAOLA1.at

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