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KTM-Teamchef: "Brad hat gekämpft wie ein Löwe"

Francesco Guidotti konnte nach Platz zwei von Brad Binder zufrieden bilanzieren. Bei Jack Miller bedarf es einer intensiven Problemanalyse.

KTM-Teamchef: Foto: © GEPA

KTM verlässt den Grand Prix von Österreich mit je einem zweiten Platz im Sprint und Rennen, eingefahren durch Brad Binder.

Das lässt Teamchef Francesco Guidotti zufrieden bilanzieren. "Ein weiteres gutes Ergebnis für Brad (Binder, Anm.), ein tolles Podium", freut sich der Italiener. Man müsse aber so ehrlich sein und vor dem Spielberg-Dominator Francesco Bagnaia den Hut ziehen.

"Pecco war hier der Beste, Chapeau an ihn", sagt Guidotti, "Brad hat aber gekämpft wie ein Löwe. Der zweite Platz war wirklich schwer zu erreichen, die Bedingungen waren wirklich hart. Aber er hat das Rennen wie ein Champion gemeistert."

Platz 15: Bei Miller herrscht das große Rätselraten

Nicht so gut erging es Jack Miller, der nach Sprint-Platz fünf am Sonntag gar nur 15. wurde. "Mit Jack haben wir in der zweiten Hälfte des Rennens wieder gelitten. Wir müssen wirklich verstehen, was passiert ist", herrscht bei Guidotti noch Rätselraten.

"Es ist sehr enttäuschend. Ich habe von Anfang an zu kämpfen gehabt. Mit fehlendem Grip und den Kurvenausgängen", sagt der Australier.

Der 28-Jährige sei frustriert gewesen, weil "er nicht so fahren konnte, wie er es gerne würde. Er kann es sicher besser machen. Wir müssen ihm die Unterstützung geben, um sein Potenzial zu zeigen", meint Guidotti.

Der rot-weiß-rote Motorrad-Hersteller werde Spielberg mit einem guten Gefühl verlassen. "Es war eine weitere Woche, um unsere Zukunft aufzubauen. Nach den letzten Ergebnissen blicken wir sehr zuversichtlich nach vorne."


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