KTM-Chef Beirer über Vinales: "Keine schöne Situation"
Erstmals äußert sich der KTM-Motorsportchef zur schwierigen Situation um den Spanier.
Maverick Vinales sorgte zuletzt für Schlagzeilen!
Der Spanier rechnete mit seinem Team KTM ab und sprach offen über einen möglichen Abschied aus der MotoGP. Auslöser dafür seien vor allem schwierige Vertragsverhandlungen gewesen. (Mehr Infos>>>)
Nun äußert sich erstmals KTMs Motorsportchef Pit Beirer.
"Kein Geheimnis, dass ..."
"Ich meine, es ist kein Geheimnis, dass wir irgendwie gehofft hatten, dass er in Zukunft einer der Werksfahrer sein wird, und so haben wir das im vergangenen Sommer diskutiert und diese Tür und diese Diskussion geöffnet", sagt Beirer im Fernsehen.
Vinales zog sich vergangene Saison eine Schulterverletzung zu, unter der er eigentlich bis heute leidet.
"Es gab einen Moment, in dem wir die Chance hatten, Alex [Marquez] und Fabio [Di Giannantonio] zu bekommen. Und in diesem Moment war Maverick einfach überhaupt nicht in der Nähe davon, uns zu zeigen, dass er wieder zu seiner alten Form zurückkommen wird", so Beirer.
"Abfuhr" von Vinales
Vinales wurde ein Tech3-Platz angeboten, dabei sollte ein Fahrer aus der Moto2 kommen und der andere hätte der Spanier sein können, doch das lehnte er klar ab.
Beirer meint: "Wir wollen einen erfahrenen Fahrer daneben (neben dem Moto2-Fahrer) haben, also tut mir die Situation wirklich leid, weil wir Maverick so sehr mögen, er ist so ein guter Junge. Ich weiß nicht, warum er so klar Nein zu einer Sache sagt und uns so eine harte Abfuhr gibt."
"Also müssen wir das klären. Es ist keine schöne Situation, aber es ist definitiv nicht so, dass wir ihm gesagt haben: 'Bitte geh'", ergänzt Beirer