Darum könnte Wolff Mercedes verlassen
Der Österreicher hält seit 2013 dreißig Prozent der Anteile am Mercedes-Formel-1-Team, Niki Lauda zehn. Unter den beiden Österreichern Wolff als Teamchef sowie Lauda als Aufsichtsratschef hat sich Mercedes zum dominierenden Formel-1-Team entwickelt.
Die US-Unternehmensgruppe Liberty Media hatte die wichtigste Automobil-Rennserie der Welt im Jahr 2016 übernommen, Carey ist Vorstandschef und Geschäftsführer deren Formel-1-Gruppe.
Offenbar gibt es für Mercedes die Option, die Anteile von Wolff unter bestimmten Bedingungen zurückzukaufen. Gründe für die Neuorientierung beim Wiener könnten laut den Informationen die neuen Regeln und Budget-Obergrenzen in der Formel 1 ab 2021 sowie ein angeblich angespanntes Verhältnis zum neuen Daimler-Chef Ola Källenius sein, der einen rigorosen Sparkurs sowie Personalabbau plant. Der Schwede wird Dieter Zetsche Ende Mai an der Spitze des Konzerns ablösen.