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Motorenstreit nach Reglement-Änderung in der Formel 1
Konkret geht es um ein mögliches Schlupfloch bei den Motoren. Die FIA will die Problematik zeitnah klären.
In 54 Tagen startet die neue Formel-1-Saison!
Diese geht mit umfassenden Reglement-Änderungen einher.
Doch noch bevor die Testfahrten stattgefunden haben, gibt es bereits die ersten Diskussionen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Motoren.
Mögliches Schlupfloch?
Konkret geht es um ein mögliches Schlupfloch beim Verdichtungsverhältnis des Verbrennungsmotors. Das Verdichtungsverhältnis beschreibt das Verhältnis zwischen dem größten und dem kleinsten Volumen im Zylinder.
Für die Saison 2026 wurde dieser Wert von 18:1 auf 16:1 reduziert, um den Einstieg neuer Motorenhersteller zu erleichtern.
Einige Teams vermuten jedoch, dass Mercedes und auch Red Bull die Vorgaben zwar bei den statischen FIA-Tests einhalten, unter realen Rennbedingungen bei hohen Temperaturen aber effektiv höhere Werte erreichen könnten. "Formel1.de" berichtete ebenfalls.
FIA will Problematik bald klären
Andere Hersteller kritisieren dies scharf, da ein Formel-1-Auto ihrer Ansicht nach jederzeit regelkonform sein muss – und nicht nur auf dem Prüfstand.
Die FIA will die Problematik noch vor den Wintertests in Barcelona gemeinsam mit Experten analysieren und klären.
Die Motoren sind nur ein Teil der Reglement-Änderungen.