Mercedes-Teamchef Wolff sauer: "Scheiß-Ergebnis"

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Die Ränge zwei und fünf - viele F1-Teams wären glücklich über so ein Rennergebnis. Nicht aber die erfolgsverwöhnte Crew von Mercedes.

Ganz im Gegenteil, bei den Silbernen herrscht nach dem GP von Kanada dicke Luft. Vor allem Teamchef Toto Wolff macht aus seiner Enttäuschung keinen Geheimnis: "Das ist keine Schadensbegrenzung. Es ist für uns einfach ein Scheiß-Resultat."

Denn: "Eigentlich ist das eine starke Strecke von uns. Aber wir haben das ganze Wochenende über Fehler eingebaut. Es ist jetzt notwendig, dass wir aufwachen."

Wolff kündigt Konsequenzen an

In den letzten drei Jahren konnte Mercedes den Kanada-GP jeweils für sich entscheiden, zwei Mal davon sogar als Doppelsieg.

Deshalb meint Wolff: "Hier hätten wir eigentlich die Punkte maximieren müssen. Konsequenzen sind notwendig, aber die werden intern besprochen."

"Ferrari hat einen besseren Job gemacht"

Niki Lauda analysiert ähnlich, allerdings nicht so emotional wie sein Landsmann.

"Ich bin ganz nüchtern. Normalerweise ist das ein Kurs, der uns entgegenkommt - mit Auto und Motor. Wir mussten aber erkennen, dass Ferrari mit Auto und Motor einen besseren Job gemacht hat", so der Mercedes-Aufsichtsratschef.

"Müssen Auto auf Vordermann bringen"

Einerseits ortet er ein Problem am doch nicht eingesetzten Motoren-Update: "Unser neuer Motor ist nicht gekommen, weil wir auf Standfestigkeit achten müssen. Wir müssen erkennen, dass uns Ferrari überholt hat - nicht nur beim Auto, auch beim Motor."

Der Motor soll beim Frankreich-GP in Le Castellet zum Einsatz kommen. "Das wird uns sicher helfen - aber wir müssen schleunigst unser Auto auf Vordermann bringen. Die Fahrer können nichts dafür, die geben immer Vollgas."

Textquelle: © LAOLA1.at

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