Lewis Hamilton: Große Veränderungen 2021

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Mit einem nahezu unveränderten Fahrerfeld wird die kommende Formel-1-Saison starten. Anders als es 2021 der Fall sein wird: Weltmeister Lewis Hamilton geht davon aus, dass übernächstes Jahr große Transfers in der Königsklasse vonstatten gehen.

Auch Hamiltons Vertrag mit Mercedes läuft kommende Saison genauso aus, wie der seiner Kontrahenten. "Es passiert viel im Hintergrund, jeder Fahrer spricht mit bestimmten Teams", erklärt der 34-Jährige.

Hamilton: Leclerc und Verstappen "Champions der Zukunft"

Der sechsfache Weltmeister hat aber nie einen Hehl daraus gemacht, dass er seine Erfolgspartnerschaft mit Mercedes auch im neuen Zyklus ab 2021, wenn einschneidende Regelreformen anstehen, fortsetzen will.

Als "Champions der Zukunft" bezeichnete Hamilton Ferraris Charles Leclerc und Red Bulls Max Verstappen, derzeit beide 22 Jahre alt. "Ich denke, beide haben wirklich ordentliche, aggressive Fahrstile, was großartig ist", sagt der Engländer am Mittwoch bei einem Sponsorenevent in Sao Paulo. "Wenn es darum geht, wer gewinnt, werde ich hoffentlich noch da sein, um zu versuchen sie aufzuhalten."

Kurzfristig hätte laut Hamilton kommende Saison Ferrari die besseren Chancen, ein Auto zu bauen, das um die WM kämpfen könne. Mittelfristig hofft der Brite, dass die revolutionierten 2021er-Boliden den hohen Erwartungen gerecht werden. "Wenn das eintritt, was auf dem Papier steht, dann denke ich, dass wir vielleicht die beste Ära von Rennen seit Langem sehen werden. Und da will ich dabei sein."

Einsatz für Umweltschutz

2021 soll zudem der Brasilien-Grand-Prix statt in Interlagos bei Sao Paulo auf einer neuen Strecke in Rio de Janeiro ausgetragen werden. Hamilton kann das Projekt nicht ganz nachvollziehen. "Wir haben hier schon eine historische Strecke. Wir müssen nicht noch mehr Regenwald niederholzen oder mehr Schaden anrichten", meint der Mercedes-Pilot, der 2008 auf McLaren in Interlagos seinen ersten WM-Titel geholt hatte.

Hamilton ernährt sich vegan und hat sich zuletzt auch immer wieder für gesellschaftspolitische Themen stark gemacht. "Wenn es mein Geld wäre, würde ich es in eine bessere Sache investieren", sagte der 34-Jährige über den neuen Kurs in Rio. "Bildung zum Beispiel ist ein großer Schlüssel." Den diese Woche vorgestellten Nachhaltigkeitsplan der Formel 1, bis 2030 Kohlenstoff-neutral zu fahren, begrüßt der Weltmeister, hinterfragt aber auch, ob dieser nicht schneller hätte umgesetzt werden können.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Formel 1: Verstappen zeigt sich von Hamilton-Dominanz gelangweilt

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