Sorgt Red Bull für Motor-Überraschung?

Sorgt Red Bull für Motor-Überraschung? Foto: © GEPA
 

In den kommenden zwei Wochen entscheidet sich, ob Max Verstappen zum ersten Mal Weltmeister in der Formel 1 wird oder Lewis Hamilton den Titel-Rekord von Michael Schumacher endgültig bricht und mit seiner achten Weltmeisterschaft zum alleinigen Rekordhalter wird.

Das Pendel schwang in den letzten zwei Rennen, die jeweils der Brite vor Verstappen gewann, in Richtung Hamilton.

Zwar beträgt sein Rückstand in der WM auf den Niederländer noch acht Punkte, zwei Siege würden dem Mercedes-Piloten allerdings schon reichen, um Verstappen noch zu übertrumpfen.

Mit Hilfe einer "richtigen Granate", wie Teamchef Toto Wolff den neuen Mercedes-Motor, der bereits beim Grand Prix von Brasilien verbaut war, bezeichnet, soll dies auch gelingen.

Wie "Motorsport.com Italia" berichtet, könnte es bei Red Bull Racing zu einer Überraschung kommen und ein neues Aggregat in den Boliden von Max Verstappen eingesetzt werden.

Speziell Motoren-Hersteller Honda wittert die große WM-Chance und soll daran interessiert sein, den 24-Jährigen mit einem neuen Verbrennungsmotor zu versehen. Der Motorwechsel würde allerdings eine Strafversetzung von fünf Plätzen nach hinten mit sich bringen.

Mercedes-"Granate" nun doch keine mehr?

Laut dem Portal wollte Honda das Aggregat bereits in Katar tauschen, Motorsportberater Helmut Marko soll dem aber den Riegel vorgeschoben haben.

Demnach plädiert der Österreicher dafür, die Saison mit dem seit Russland verbauten Verbrennungsmotor zu beenden.

Der 78-Jährige erklärt indes gegenüber der niederländischen Zeitung "De Telegraaf", dass er Mercedes mit dem neuen Motor nicht so dominant wie in Brasilien erwartet.

Dieser habe inzwischen "rund 400 Kilometer" abgespult und da das Aggregat in dieser Saison einen ungewöhnlich hohen Verschleiß hat, prophezeit Marko: "Wir denken nicht, dass diese Rakete in den nächsten Rennen so viel Power wie in Interlagos haben wird."

Formel-1-Fans dürfen sich so oder so auf einen wahren Nervenkrimi in Jeddah und zum Abschluss in Abu Dhabi erwarten.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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