Aston Martin ist derzeit auch noch Namenssponsor des Red-Bull-Rennstalls. Die Motoren erhält das österreichisch-britische Team aber von Honda. Racing Point bekommt seine Triebwerke bisher von Mercedes.
"Mit dem Namen Aston Martin erhöhen sich Druck und Erwartungen"
Stroll hatte sein Engagement im Motorsport in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut. Zunächst förderte er den Aufstieg seines Sohnes Lance in die Formel 1 mit vielen Millionen. Stroll junior startete seine Karriere beim finanzschwachen Williams-Team. Als sein Vater dann das insolvente Force-India-Team erwarb und in Racing Point umbenannte, wechselte Lance Stroll im Vorjahr dorthin.
Nun erhöht Vater Stroll noch einmal seinen Einsatz. Mehr als 600 Millionen Euro brachte er gemeinsam mit anderen Geldgebern als frisches Kapital mit zu Aston Martin. Auch in das künftige Werksteam sollen weiter größere Summen fließen, versicherte der Kanadier. "Mit dem Namen Aston Martin erhöhen sich der Druck und die Erwartungen", betont Stroll. Der Rennstall müsse von Beginn weg wettbewerbsfähig sein.
Sitz des Teams soll weiterhin Silverstone in Mittelengland bleiben. Als Stammpiloten sollten in diesem Jahr Stroll junior und der 23-jährige Franzose Esteban Ocon starten. Wegen der Coronavirus-Pandemie pausiert die Formel 1 jedoch bis mindestens bis Mitte Juni.