Formel 1 spielt mit Idee von Quali-Rennen

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Spielberg wird am 5. und 12. Juli Schauplatz des ersten "Double-Headers" der Formel-1-Geschichte: Zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden auf derselben Strecke.

Dieser Corona-bedingte Umstand sorgt dafür, dass eine Idee wieder in die Diskussion zurückkehrt: Jene der Qualifying-Rennen mit umgekehrter Startreihenfolge.

In der Variante würde das Qualifying für das zweite Rennen durch ein 30-minütiges Sprintrennen um die Startplätze ersetzt werden, wobei die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge zum WM-Stand in den Kampf um die Pole Position gehen. Laut "Autosport.com" wurde diese Option in einem Online-Meeting am Freitag ausdiskutiert und am Samstag den Teams vorgelegt.

Mercedes sträubt sich - Europa-Kalender am Montag

Die Formel 1 bzw. ihre TV-Partner befürchten einen Abfall des Interesses am zweiten Lauf auf einer Strecke, durch den Vorstoß würde das zweite Wochenende eine Aufpeppung erfahren.

Allerdings dürfte die Idee mit Mercedes einen Widersacher gefunden haben, womit der Plan auf sehr wackligen Beinen steht. Es bräuchte nämlich Einstimmigkeit unter den Teams, um das Format beschließen zu können.

Neben Österreich ist auch Großbritannien mit Silverstone in der Diskussion um zwei Rennen. Am Montag soll von der FIA ein provisorischer Kalender für die Europa-Rennen veröffentlicht werden, in dem Silverstone aufgrund der Durchführungsbestimmungen auf der Insel in den August rückt, Budapest dafür nach vorn.

Textquelle: © LAOLA1.at

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