Mercedes ist aber nicht das einzige Team, das schon beim Steiermark-Doppel (5. und 12. Juli) mit Neuteilen aufwarten wird. Auch Ferrari hat etwa angekündigt, den SF1000 umfangreich zu modifizieren. Konkret plant man bei der Scuderia mit einem neuen Getriebe und einer Ausbaustufe des Antriebs.
Spielberg als Bewährungsprobe für Autos
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Spielberg wird zur ersten Bewährungsprobe für die Autos - und wohl viel mehr noch für den F1-Tross. An die neuen Arbeitsbedingungen aufgrund der Pandemie habe man sich in den Fabriken in Brackley (Chassis) und Brixworth (Motor) gewöhnt, meint Allison. Für die Strecke gelten aber noch einmal andere Spielregeln mit Abläufen unter immensem Zeitdruck.
Mercedes hat die neuen Corona-Hygienemaßnahmen zuletzt bei einem zweitägigen Test in Silverstone mit den Fahrern Lewis Hamilton und Valtteri Bottas im 2018er Auto geprobt. Um die Ansteckungsgefahr im Team zu minimieren, wurden alle Personen, die an der Strecke arbeiten, zuvor auf Covid-19 getestet. Dann wurde insbesondere die Umsetzung des vorgeschriebenen Social Distancing geübt, das Team trug dabei Mund/Nasen-Schutzmasken. Beim Anschnallen der Fahrer im Cockpit und anderen Aufgaben sind zudem Gesichtsvisiere und spezielle Schutzausrüstung gefragt.
"Das wird für die Mechaniker und Ingenieure eine große Umstellung. Die vielleicht größte Umstellung für uns alle wird es aber sein, ein Rennwochenende ohne Fans zu erleben. Das wird eine komische Erfahrung, das gehört sonst zu den großen Freuden an der Strecke", sagt Allison.