Mercedes dominiert Qualifying in Mugello

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Mercedes dominiert das Qualifying beim Grand Prix der Toskana in Mugello.

Lewis Hamilton und Valtteri Bottas fahren bei der Premiere in Mugello in einer eigenen Liga und duellieren sich um die Pole Position, die sich letztlich Hamilton 0,059 Sekunden vor seinem Teamkollegen sichert. Bottas wird im Finish durch eine Gelbe Flagge um eine mögliche Bestzeit gebracht.

Für Hamilton ist es die 95. Pole Position in seiner Karriere, Mercedes stellt zum siebenten Mal in Folge die erste Startreihe.

"Best of the rest" ist Red Bull Racing: Max Verstappen sichert sich Startplatz drei (+0,365 Sek.), gefolgt von Alex Albon. Dahinter beschert Charles Leclerc Ferrari beim 1000. Grand Prix in der Königsklasse immerhin Startplatz fünf. Sebastian Vettel scheitert hingegen bereits in Q2 und startet im Rennen nur von Rang 14.

Das Racing-Point-Duo Sergio Perez und Lance Stroll, Daniel Ricciardo (Renault), Carlos Sainz (McLaren) und Esteban Ocon (Renault) komplettieren die Top Ten.

Monza-Sieger Pierre Gasly (Alpha Tauri) scheidet überraschend schon in Q1 aus und startet nur von Platz 16.

Das Rennen am Sonntag beginnt um 15:10 Uhr. Auf der Strecke in Mugello gab es bislang nur Testfahrten der Formel 1, aber noch keinen Grand Prix.

In der WM führt Hamilton nach 8 von 17 Rennen mit 164 Punkten klar vor Bottas (117) sowie Verstappen. (110).

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Bottas weint verpasster Pole etwas nach

Bottas hatte in Mugello alle drei Trainings gewonnen und sich deshalb Hoffnungen auf seine 14. Pole gemacht. Dann kam ihm in der Entscheidung aber Esteban Ocon dazwischen. Der Franzose drehte sich mit seinem Renault und löste eine Gelb-Phase aus, Bottas musste seinen letzten Versuch abbrechen. Hamilton genügte damit die Zeit vom ersten Outing von Q3 zur insgesamt bereits 95. Karriere-Pole.

Die Chance für Bottas wäre groß gewesen, denn auch im zweiten Rennen nach dem Verbot des "Party-Modus" biss sich die Konkurrenz die Zähne an den schnellen Mercedes aus. Hamilton selbst konnte im Finish seine Zeit auf der Hochgeschwindigkeits-Piste nördlich von Florenz ebenfalls nicht mehr verbessern. "Der Wind war zu stark", berichtete der Weltmeister, der am Sonntag (15.10 Uhr) auf seinen 90. Sieg losgeht. Nur Michael Schumacher (91) hat mehr.

Auf der Toskana-Piste mit ihren vielen schnellen Kurven und den abartigen G-Kräften begeht Ferrari am Sonntag seinen tausendsten Formel-1-Grand Prix. Charles Leclerc nimmt diesen in seinem burgunderroten Jubiläums-Boliden angesichts der aktuellen Schwächephase als bemerkenswerter Fünfter in Angriff. Der am Jahresende scheidende Sebastian Vettel hingegen nur als 14. Wäre er nicht im Q1 hauchdünn vor Monza-Sensationssieger Pierre Gasly (AlphaTauri) geblieben, hätte der vierfache Weltmeister nicht einmal den zweiten Abschnitt erreicht. Ferrari ist beim Jubiläum zu wünschen, nicht wie zuletzt in Monza beide Autos im Rennen zu verlieren.

Bottas weinte der verpassten Pole ein wenig nach. "Ich war stark im Training. Mein erster Run im Q3 war auch okay, aber leider nicht perfekt. Dann kam diese Gelbe Flagge und hat mir die Chance genommen", erzählte der finnische Vizeweltmeister. "Das ist schon enttäuschend." Laut Teamchef Toto Wolff sei durch eine zu langsame Outlap von Bottas Ocon am Auto des Finnen vorbei gekommen.

Hamilton gab den generösen Gewinner. "Valtteri hat einen tollen Job gemacht und mich zum Äußersten getrieben", lobte der Engländer seinen Teamkollegen und verriet: "Ich musste bisher viel im Hintergrund arbeiten, um ihn in Schach zu halten." Auch Hamilton ist von der Strecke, auf der die Formel 1 zum ersten Mal gastiert, begeistert. "Sie ist einfach phänomenal und sehr herausfordernd."

Textquelle: © LAOLA1.at

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