Marko schließt Zuschauer in Spielberg nicht aus

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Die Pläne zum Start der Formel 1 in Spielberg werden konkreter und wurden vergangene Woche beim Gesundheitsministerium eingereicht. Das bestätigt Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag".

Das "Projekt Spielberg", der Betreiber hinter den Aktivitäten am Red Bull Ring, wartet nun auf etwaige Abänderungsvorschläge. Ansonsten scheint es mit einer Durchführung von zwei Rennen am 5. und 12. Juli aber gut auszusehen.

Die Konzepte sind nach wie vor auf Geisterrennen ausgelegt, aber mittlerweile will Marko auch eine Beteiligung von Zuschauern nicht mehr kategorisch ausschließen: "Die Geisterrennen-Bestimmung kommen aus der Zeit, als die Infektionsgefahr größer war. Auch die Grenzöffnungen sind jetzt schnell gekommen (im Juni, Anm.). Warten wir einmal ab, was noch sein kann. Sollte sich die weitere Entwicklung positiv gestalten, warum nicht?"

Trotz Lockerung der Reisebestimmungen hält der F1-Tross an seinem Konzept fest, der rigorose Durchtestungen aller Beteiligten und weitere Maßnahmen zur Reduktion der Infektionsgefahr bestimmt.

Die Teams würden demnach auch in getrennten Hotels untergebracht werden. Beim Bekanntwerden eines positiven Corona-Falles werden "Auffangstationen" zur Isolation der Betroffenen eingerichtet.

Die Kosten für die Tests werden laut Marko zwischen der "Formula One Group" (für den F1-Tross) und den Grand-Prix-Veranstaltern (für Streckenposten etc.) aufgeteilt. Auch bei den Ausrichtungsgebühren gab es angesichts der ausfallenden Zuschauer-Einnahmen ein Entgegenkommen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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