Ersatzlose Absage der Nahost-GPs am wahrscheinlichsten
Eine Entscheidung über die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wird für Sonntag erwartet.
Die für 12. bzw. 19. April angesetzten Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien dürften dem aktuellen Nahost-Krieg zum Opfer fallen.
Im Rahmen des WM-Auftakts in Melbourne wurde diese Variante von verschiedenen Seiten als die wahrscheinlichste genannt.
In diesem Fall würden die Grands Prix aus klimatischen und Termingründen kaum ersetzt, die Saison damit mit 22 statt 24 Renn-Wochenenden durchgeführt.
Eine Entscheidung ist schon für dieses Wochenende zu erwarten.
"Ist es derzeit realistisch, dass wir dort fahren? Ich bin mir nicht sicher"
Denn die auch in Melbourne fahrende Formel 2 würde am Montag zu Tests nach Bahrain übersiedeln, was ohne dortiges Rennen nicht passiert.
"Wir werden gemeinsam entscheiden", erklärte Formel-1-Chef Stefano Domenicali gegenüber dem TV-Sender Sky mit Hinweis auf ein Sonntag-Treffen mit den Teamchefs.
Mercedes-Boss Toto Wolff äußerte im Vorfeld seine Hoffnung auf Durchführung der beiden Rennen: "Ich hoffe sehr darauf. Aber ist es derzeit realistisch, dass wir dort fahren? Ich bin mir nicht sicher."