"Wie Formel E auf Steroiden" - Verstappen mit Kritik am Reglement
Der vierfache Weltmeister zeigt sich nach den ersten Testfahrten in Bahrain alles andere als zufrieden mit dem neuen Reglement.
Die Formel 1 ist zurück!
Aktuell testen die elf Teams in Bahrain die neuen Autos im Hinblick auf die anstehende Saison, die am 8. März in Melbourne startet.
Am Mittwoch absolvierte Max Verstappen seine ersten Testkilometer im neuen RB22 von Red Bull Racing und legte insgesamt 136 Runden hin. Sein erstes Urteil fiel eher vernichtend aus.
"Management" das entscheidende Wort
"Ehrlich gesagt macht es nicht viel Spaß zu fahren", so der vierfache Weltmeister am Donnerstag. "Es ist eher wie Formel E auf Steroiden. Aber die Regeln gelten für alle, also muss man damit klarkommen."
Im Großen und Ganzen würde es hauptsächlich ums richtige "Management" gehen. "Als reiner Fahrer fahre ich gerne volles Tempo, und im Moment kann man das nicht", wird der 28-Jährige deutlich.
Für Verstappen sind die neuen Autos deshalb "ein großer Schritt zurück im Vergleich zu früher."
Spaß fehlt aktuell
Trotzdem möchte er nicht nur Kritik äußern, sondern findet auch lobende Worte für sein Team. "Es ist also nicht immer das Netteste, so etwas zu sagen. Aber ich möchte als Fahrer realistisch sein, mit meinem Gefühl."
Verstappen hat bereits in den letzten Jahren immer wieder angedeutet, dass er der Formel 1 den Rücken kehren könnte, wenn ihm der Spaß fehlen würde.
Das machte er nochmal deutlich: "Es muss auch Spaß machen, es zu fahren. Ich denke, in dieser Phase meiner Karriere erkunde ich auch andere Dinge außerhalb der Formel 1, um Spaß zu haben. Ich weiß, dass wir für eine ganze Weile mit diesen Regeln leben müssen. Also, mal sehen."