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"Der Sieg war mit Sicherheit sowohl für das Selbstvertrauen als auch für die Entwicklung innerhalb des Teams sehr wichtig. Aber jetzt fangen wir wieder bei Null an", sagt Auer, der sich im Simulator auf den für ihn neuen Hochgeschwindigkeits-Kurs nahe der deutschen Grenze vorbereitet hat. Auf dem Kurs mit vielen schnellen Kurven wird das Reifenmanagement wieder ein entscheidender Faktor.
Auer ist als 9. bester Österreicher in der Gesamtwertung vor seinem BMW-Markenkollegen Philipp Eng (11.) sowie Audi-Fahrer Ferdinand Habsburg (13.). An der Spitze steht der Schweizer Nico Müller (Audi/133 Punkte) vor Titelverteidiger Rene Rast (Audi/97) und Frijns (92).
Mit Assen und zwei Mal Nürburgring liegt innerhalb von nur 16 Tagen bzw. drei Wochenenden ein ganzes Saisondrittel vor der DTM.
Noch mehr Potenzial bei Habsburg
Speziell für Habsburg spiegelten die bisherigen Rennergebnisse aber nicht wieder, was der 23-Jährige zu leisten imstande wäre. Ein sechster Platz (nach Startplatz vier) war die bisher beste Ausbeute, Potenzial auf häufigere gute Resultate hätten die Zeittrainings aber offenbart.
"In dieser Saison muss ich erst einmal mein neues Auto und mein neues Team kennenlernen. Schon die Herangehensweise des Teams an die verschiedenen Aufgaben ist ziemlich anders, als ich es kennengelernt habe", meint Habsburg, der sich letztes Jahr noch mit Aston Martin herantastete. "Aber WRT ist ein erfolgreiches Team, wir machen schnell Fortschritte, wie der vierte Startplatz und der sechste Rang im Rennen schon gezeigt haben."
Für die Strecke in den Niederlanden hofft der einzige Audi-Österreicher auf viel: "Assen gefällt mir, denn ich habe schon zu meiner Formel-3-Zeit Rennstrecken mit mittelschnellen und schnellen Kurven gemocht."