Erneute Aufregung um Infantino: WM-Finale 2030 für Marokko?
Im Gegenzug zur treuen Unterstützung soll der FIFA-Präsident mit dem WM-Finale winken.
Die Meldungen rund um FIFA-Präsident Gianni Infantino reißen nicht ab.
Nun soll der 56-Jährige dem Co-Gastgeber Marokko im Gegenzug für ihre treue Unterstützung das Angebot gemacht haben, das Finale der WM 2030 auszurichten. Das berichtet unter anderem "The Times".
Die FIFA teilt auf Anfrage der dpa mit: "Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen."
Die WM findet neben Marokko auch in Spanien und Portugal statt, drei Spiele werden in Südamerika ausgetragen. Offiziell gibt es jedoch noch keinen Ort für das Endspiel.
Infantino unter Druck
Infantino steht nach seinem gescheiterten Plan, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, unter Druck. Zuletzt haben sich unter anderem auch die europäischen Ligen gegen ihn gestellt (Mehr dazu >>>).
Dennoch hält der Präsident weiter an seiner Wiederwahl 2027 für seine letzte Amtszeit fest.