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Mi 17.06. 06:00 Uhr
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Österreichs WM-Gegner Jordanien verliert zwei Stammkräfte

Bittere Nachrichten für Jordaniens Nationalteam: Ausgerechnet vor der ersten WM-Teilnahme der Verbandsgeschichte fallen zwei Leistungsträger verletzt aus.

Österreichs WM-Gegner Jordanien verliert zwei Stammkräfte Foto: © GETTY

40 Tage vor dem WM-Auftakt gegen Österreich muss Jordanien zwei schwerwiegende Ausfälle verkraften.

Wie Verbandspräsident Ali bin Al-Hussein bestätigte, werden Stürmer Yazan Al-Naimat und Rechtsverteidiger Adham Al-Quraishi die Weltmeisterschaft 2026 verletzungsbedingt verpassen. Beide Akteure laborieren an Kreuzbandrissen.

Vor allem der Ausfall von Al-Naimat trifft die Jordanier hart. Der 26-Jährige gilt als einer der wichtigsten Offensivspieler des Teams und war unter Teamchef Jamal Sellami unumstrittener Stammspieler im Angriff.

Mit einem Marktwert von 1,3 Millionen Euro ist Al-Naimat laut "Transfermarkt" der zweitwertvollste jordanische Spieler hinter Mousa Tamari. In bislang 59 Länderspielen erzielte der Angreifer starke 23 Treffer.

Hoffnung auf WM-Comeback geplatzt

Al-Naimat hatte sich bereits im Dezember 2025 beim FIFA Arab Cup im Viertelfinale gegen den Irak das Kreuzband gerissen. Lange bestand Hoffnung, dass er rechtzeitig zur WM fit werden könnte – diese Hoffnungen haben sich nun endgültig zerschlagen.

Auch Adham Al-Quraishi fällt mit derselben Verletzung aus. Der 31-jährige Rechtsverteidiger verletzte sich nach dem Finale des FIFA Arab Cups gegen Marokko ebenfalls schwer am Knie.

Zwar hält der Defensivspieler erst bei zehn Länderspielen, beim überraschenden Finaleinzug Jordaniens im Arab Cup war er auf der rechten Seite jedoch gesetzt.

Historische WM unter schwierigen Vorzeichen

Für Jordanien ist die Weltmeisterschaft 2026 die erste WM-Teilnahme der Verbandsgeschichte überhaupt. Umso bitterer kommen die beiden prominenten Ausfälle kurz vor Turnierbeginn.

Österreich trifft am 17. Juni 2026 im ersten Gruppenspiel auf die Jordanier. Weitere Gegner in der Gruppe sind Titelverteidiger Argentinien und Algerien.

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