Mexiko-Gruppensieg für Teamchef "nur eine Anekdote"
Dem Team von Javier Aguirre ist der Aufstieg in die K.o.-Phase sicher - doch der will noch viel mehr erreichen.
WM-Co-Gastgeber Mexiko darf sich nach dem vorzeitig fixierten Aufstieg in die K.o.-Phase auf zumindest ein weiteres Heimspiel freuen.
Für Teamchef Javier Aguirre soll der wie zuletzt 2002 ebenfalls unter seiner Führung fixierte Gruppensieg aber nur eine Randnotiz bleiben, er hat mit seiner Mannschaft nach den Siegen gegen Südafrika (2:0) und Südkorea (1:0) Lust auf mehr. Vor dem Sechzehntelfinale in Mexiko-Stadt wartet als letzter Gruppengegner ebendort aber noch Tschechien.
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Gruppensieg "nur eine Anekdote"
Der nach 24 Jahren wiederholte Gruppensieg ist für Aguirre "nur eine Anekdote", wie er nach dem hart erkämpften Erfolg gegen die Koreaner in Guadalajara sagte.
"Das war es 2002 auch schon, und das ist es auch jetzt, denn am Ende zählt nur die Platzierung. Ich möchte meine Spieler davon überzeugen, dass wir es unter die Top Ten der Welt schaffen können. Das wäre etwas ganz Besonderes für uns."
Der für das Sechzehntelfinale bereits vorzeitig gesicherte zusätzliche Auftritt im Azteken-Stadion soll ein mitentscheidender Faktor bleiben. "Der Heimvorteil ist enorm wichtig. Es gibt nichts Schöneres, als zu Hause zu spielen, das ist unbezahlbar", sagte Aguirre.
Nicht perfekt, aber gut
Der nächste Schritt auf dem Weg zu erträumten Erfolgen in der K.o.-Phase soll kommende Woche in einem Bonusspiel gegen die bei einem Punkt haltenden Tschechen gesetzt werden. Der knappe Erfolg gegen Südkorea sei aber noch keine Glanzleistung gewesen, gestanden die Mexikaner unisono.
"Wir waren nicht überragend, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht. Das spricht für die Reife der Mannschaft. Wir waren viel geduldiger", so Aguirre. Auch der mit einem Abstauber zum Goldtorschützen gewordene Luis Romo sah reichlich Luft nach oben. "Ich denke nicht, dass wir ein perfektes Spiel gemacht haben, aber wir haben gewonnen und das ist das Wichtigste - die Fans werden glücklich sein."