Das ÖFB-Nationalteam hat erstmals seit 1982 wieder eine Gruppenphase bei der Fußball-Weltmeisterschaft überstanden.
Als Belohnung wartet am Donnerstag (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker) das Sechzehntelfinalduell mit Spanien.
Gegen die "Furia Roja" ist das ÖFB-Team nach seinen bislang gezeigten Leistungen aber nur in der Außenseiterrolle. Bisher hat es Österreichs Nationalteam noch nicht geschafft, seine PS bei dieser WM auf den Rasen zu bringen - der Meinung ist auch Andreas Herzog.
Der 103-fache Nationalspieler zeigt sich im Podcast "HERZERL mit JANKO" besorgt über den Fitnesszustand der Mannschaft.
Herzog: "Das ist Kritik, keine Frage"
"Ich glaube, dass wir nicht einen Spieler haben, der sagen kann, ich bin auf 90 oder 100 Prozent. Und das ist schade."
Bezeichnend dafür war der Dreifachtausch zur Pause im letzten Gruppenspiel gegen Algerien. Selbst ein Spieler wie Xaver Schlager, der sich normalerweise über seine Laufleistung auszeichnet, war nach einer Halbzeit platt.
"Das ist meiner Meinung nach schon ein Zeichen, dass wir nicht die fitteste Mannschaft haben", kritisiert Herzog. "Das ist auch Kritik, keine Frage. Das muss sich die Mannschaft und der Teamchef anhören."
Furchteinflößend? "Sind wir mittlerweile nicht mehr"
Die Auftritte Österreichs bei der WM seien überhaupt nicht zu vergleichen mit jenen bei der Europameisterschaft 2024.
"Bei der letzten EURO sind wir 'geflogen'. Da war das Anlaufen, das Pressing als ganze Mannschaft furchteinflößend. Das sind wir mittlerweile nicht mehr, das muss man offen ansprechen", sagt Herzog.